Monatsrückblick August und September 2026

von | Okt. 3, 2026 | Rückblick | 0 Kommentare

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich diese Rückblicke am liebsten ausfallen lassen. Der August war nicht der Monat, in dem alles glattlief und ich stolz von abgehakten Listen berichten kann. Er war voll und chaotisch. Und er hatte einen Tiefpunkt, den ich mir nicht ausgesucht hätte. Der Start in den September lief leider auch nicht besser.

Was im Business lief

Viel Zeit ging für die Blogdekade in der Content Society drauf. Ich hab richtig viel geblockt, um dranzubleiben. Welche Artikel dabei entstanden sind, siehst du weiter unten. Die Blogparade hat dazu geführt, dass ich ein lange liegengebliebenes Projekt endlich in Angriff genommen habe. Der lang ersehnte Mitgliederbereich nimmt endlich Form an. Aus dem kostenlosen Telegramkanal wird ein Mitgliederbereich, in dem ich zusätzlich regelmäßig Live-Sessions abhalten will. Ein begleitender Telegramkanal, in dem wir uns gegenseitig austauschen können.

Die Vorbereitung für meinen VHS‑Kurs „Yoga am Arbeitsplatz“ hat sich leider als unnötig herausgestellt, da sich nicht genug angemeldet hatten. Ob und wie ich die Zusammenarbeit weiter machen möchte, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich hatte ja gehofft, noch mehr Erfahrung in Gruppen sammeln zu können.

Alexandra macht ein Bild in ihrem Laptopbildschirm

Familie im Ferienmodus

Mein Opa hatte Geburtstag, den haben wir natürlich besucht. Diesmal hatte ich eine Idee, auf die ich richtig stolz war: Ich bin mit dem Großen auf dem Motorrad hin, mein Mann ist mit dem Kleinen im Auto hinterhergefahren. Ich hab sogar drauf bestanden, dass er das große Auto nimmt, falls er die Kinder im Zweifel allein wieder mit heimnehmen muss. So konnten die Kinder und mein Mann später allein weiterziehen, und ich hatte den Abend für mich. Ganz allein, ganz in Ruhe. Sowas passiert mir selten genug, dass ich es hier feiern muss.

Viele Sandgebilde im Sandkasten

Dazu kamen die klassischen Ferienbesuche. Mal waren wir bei Kindern, mal Kinder bei uns, das übliche Sommerloch-Programm. Die Jungs haben außerdem mit ihrem Papa im Garten der Schwiegereltern im Zelt übernachtet.

Zelt im Garten

Kreativchaos nebenbei

Ordnungschaotinnen aus Fimo

Kreativ ging trotzdem was. Ich hab mich bei Robertas Schachtelkunst angemeldet und dafür kleine FIMO-Figuren gebaut: kleine Ordnungschaotinnen, sitzend, mit Buch, Tasse und Yogamatte. Im Grunde kleine Alexandras. Nebenbei hab ich auch am Yogakurs weitergearbeitet.

Nostalgie Modus.

Und ich war mal wieder bei meinem alten Arbeitgeber vorbeigeschaut und hab ein bisschen was eingekauft. Jedes Mal, wenn ich dort bin, merke ich, wie richtig die Entscheidung war, nicht mehr dort zu arbeiten. Allerdings würde ich es wirklich begrüßen, wenn gerade der Einzelhandel sich darum kümmern würde, seine Mitarbeitenden mit einem Resilienztraining zu unterstützen.

Ein weiterer Abschied

Meine Oma ist gestürzt, kam ins Krankenhaus und ist kurz danach verstorben. Das kam schnell, und ich brauche wahrscheinlich noch eine Weile, bis ich das wirklich sortiert habe.

Interessant fand ich, wie unterschiedlich wir als Familie darauf reagiert haben. Meine Mutter zum Beispiel hat sich regelrecht geweigert zu trauern, wollte sich nicht emotional zeigen. Ob das an der Vergangenheit mit ihren eigenen Eltern liegt oder einfach daran, dass sie es nie gelernt hat, weiß ich nicht. Aber es hat mir noch mal gezeigt, wie unterschiedlich Menschen mit sowas umgehen, und dass keins davon automatisch richtig oder falsch ist.

Ich habe mir zudem auch Gedanken über unsere Familiendynamik gemacht. Warum welche Person wie reagiert und was es bei mir und dem Rest auslöst. Für mich ist meine Oma keine emotionale Person gewesen. Es gab nur einen Moment, der sie mitgenommen hat, als ihre Schwester wegen einer Krankheit viel zu früh gestorben war. Im Umgang mit uns, ihren ersten Enkeln, haben wir sie als ziemlichen (sorry für das Wort) Drachen erlebt. 🙈

Es gab viele Gründe, die dazu geführt haben, dass meine Großeltern und meine Mutter so sind, wie sie sind. Hierüber habe ich ausführlich in meinem Newsletter geschrieben. Wenn du magst, bekommst du den Link dazu.

Urlaub und Geburtstag versaut

Direkt am Sonntag vor meinem Urlaub ist mir dann auch noch das Auge aufgerissen und so zugeschwollen, dass ich buchstäblich ans Bett gefesselt war. Ich konnte nichts tun, außer liegen und abwarten. Am nächsten Tag im August hätte ich spontan mit einer Freundin in die Augenklinik fahren können. Da das Auge schon viel besser aussah, habe ich mich dagegen entschieden. Im Nachhinein war das ein Fehler, das hat sich kurz danach gezeigt.

Selfie von Alex mit einem geschwollenen Auge

So habe ich meinen Geburtstag am 1. September zwar gefeiert, aber es war doof. Ich musste mit Sonnenbrille im Dunkeln sitzen und war abends dann wirklich kaputt. Meine Schwester ist dann spontan mit mir doch noch in die Klinik gefahren. Ich musste wieder einmal feststellen, dass diese Klinik wirklich gute Ärzte hat. Nicht nur, dass er sich viel Zeit genommen hat und mir zugehört hat, er hat mich auch bei weiteren Komplikationen über weiterführende Therapiemöglichkeiten aufgeklärt.

Was sonst noch so los war

  • Ein Wochenende mit Freunden in München
  • Legoland
  • Zwei Filmabende
  • mit meiner Mutter in Ellwangen auf der Landesgartenschau
  • der Rollladen ist kaputt gegangen
  • zwei Fahrräder repariert
  • Nachsorgetermin vom Kleinen wegen dem gebrochenen Arm
  • Abschlussgespräch in der Kita
  • Feuerwehrfest im Ort
  • Lagerfeuerfest in Nehren
  • Essen gegangen mit meiner Businessbuddy Marion
  • Einschulung
  • Beerdigung meiner Oma
  • Treffen mit meiner besten Freundin
  • Therapie
  • Elternabend
  • viele Kilometer auf dem Motorrad
Wartezimmer im Krankehaus
Blumen auf der Landeskartenschau
Drache im Legoland

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