Zum ersten Mal fasse ich zwei Monate zusammen. Im Januar bin ich wegen des Produktlaunches nicht dazu gekommen, ganz wegzulassen wollte ich ihn aber nicht, denn es sind viele wichtige Dinge passiert, von denen ich dir erzählen möchte.
Inhaltsverzeichnis
Ich lasse los
nach langem Hadern in den letzten Jahren gehe ich endlich den Schritt, den ich mich schon die ganze Zeit nicht getraut habe. Ich lasse Instagram los. Nach zwei Monaten habe ich die App noch auf dem Tablet, um dort Storys mit Links teilen zu können. Ansonsten ist die App endlich nicht mehr Mittelpunkt in meinem Leben. Fühlt sich das jetzt befreiend oder gut an? Ich bin ehrlich, das weiß ich noch nicht. Es gibt noch zu viele Personen, die mir gutgetan haben und die mir jetzt fehlen. Wobei mir beim Schreiben einfällt, dass ich hier noch andere Kontaktpunkte finden kann, wie Newsletter oder Ähnliches.
Meinen eigenen geplanten Workshop zum Thema strukturbefreites Selbstmanagement habe ich für April abgesagt. Es war mir klar, dass ich mit allem, was anstand in den ersten Monaten, nicht genug Ressourcen hatte, um den so vorzubereiten, wie ich mir das vorgestellt hätte. Allein dank der Jahresplanung war ich schon durch, mehr dazu weiter unten. Normalerweise gibt es jedes Jahr einen kostenlosen Workshop und es ist mir wirklich schwergefallen, diesen Schritt zu gehen. Aber was wäre ich denn für eine Resilienztrainerin wenn ich nicht selber merken würde, was möglich ist und was nicht?
Interview mit Ella
Ich freue mich sehr, dass ich gleich im Januar ein Interview mit Ella führen durfte. Eine Autorin, die auch in TCS ist und die, nachdem ich ihren Blog gelesen hatte, so gut gepasst hat. Ich hatte so viele Fragen parat und wir haben ein schönes und informatives Interview geführt. Es gab leider einige Tontechnikprobleme meinerseits, darum ist der dazugehörige Blogartikel auch noch nicht fertig.
Jahresplan erschlägt mich

Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal für eine komplette Jahresplanung entschieden. So richtig mit Fokusthemen in den entsprechenden Monaten und allen geplanten Events. Kurz darauf hat mich eine Schwere erfasst, die ich nicht erklären konnte. Erst später im Monat wurde mir bewusst, dass diese Planung dazu geführt hatte, dass mein Gehirn diese ganzen Aufgaben als offene Tabs abgespeichert hatte. Ich bin schon müde vom Jahr gewesen und den Dingen, die noch gar nicht stattgefunden haben. Mühevoll musste ich mir erst wieder bewusst machen, was nun wirklich wichtig ist, und dann kleinteilig nur noch Monat für Monat anschauen. Das hat dann wieder geholfen, mich auf die wichtigen Dinge konzentrieren zu können.
Internet ist gegen mich

Leider war ab Januar bei uns tote Hose, was die Internetverbindung anging. Viele Male konnte ich nicht arbeiten und musste die ganzen Aufgaben liegen lassen. Du kannst dir vielleicht vorstellen, wie frustrierend das Ganze für mich war. Wir haben uns dann dafür entschieden, die Leitung zu erhöhen. Die erreichen wir zwar noch immer nicht, aber das Wenige, was nun mehr da sein kann, reicht, um wenigstens halbwegs voranzukommen.
Interview mit Judith
Ein „Ich mach es trotzdem“-Moment kam schon in der ersten Januarwoche. Hier habe ich mich spontan dazu entschieden, mit Judith ein Instagram-Live zu meinem Bloggerdasein zu machen. Mein erster Gedanke war hier, ob ich denn überhaupt etwas Wichtiges zu erzählen hätte. Im Nachhinein natürlich totaler Quatsch, denn meine Bloggerkarriere habe ich schon 2017 mit einem Mamablog begonnen. Im Gespräch haben wir festgestellt, wie sehr Judith mein Bloggerdasein beeinflusst hat. Durch sie gibt es überhaupt diesen Businessblog, ihretwegen habe ich meinen Mamablog und den Businessblog zusammengeführt. Durch das Bloggen hat sich so viel verändert.
Jede Woche gejoggt
Ich bin richtig stolz darauf, dass ich seit Januar jeden Sonntag joggen war. Egal ob ich nicht genug geschlafen hatte oder sonst irgendwelche körperlichen Beeinträchtigungen hatte. Wirklich schön finde ich, dass ich mich gelegentlich der Joggergruppe meiner Schwester anschließen darf. Obwohl die alle sehr sportlich sind und viel fitter, darf ich hier vor mich hinlaufen und trotzdem das Gemeinschaftsgefühl genießen. Mein Mann hat mich mal gefragt, warum ich überhaupt jogge. Die meisten würden wohl vermuten, dass ich meine Figur wieder in den Griff bekommen möchte. (Der verändert sich dank Vormenopause sehr extrem.) Tatsächlich hat für mich Joggen nur einen Vorteil. Ich bekomme den Kopf frei.
Mit meiner besten Freundin getroffen und spazieren gewesen
Keine Ahnung, wann genau ich diese Eingebung hatte, aber mir ist aufgefallen, dass ich eindeutig zu wenig Zeit mit meinen Freundinnen verbringe. So habe ich kurzerhand meiner besten Freundin am 01.01. geschrieben und sie gefragt, ob sie mit mir einmal im Monat ein Spazierdate machen möchte. Da haben sie, ihr Hund und ich was davon. Seitdem treffen wir uns einmal im Monat und gehen eine große Runde mit ihrem Hund spazieren. Warum klappt das bisher gut? Weil wir nach jedem Treffen sofort einen neuen Termin fest ausmachen.
Schulanmeldung läuft nicht wie geplant
Für den Kleinen, der gar nicht mehr so klein ist, war im Februar die Schulanmeldung geplant. Leider gab es hier Unstimmigkeiten in der Entwicklung, sodass die Schule uns eine Rückstellung empfohlen hat. Es gab hierfür Beobachtungen der Lehrer in der Kita und ein sogenanntes Schulspiel in der Schule, zu dem wir gehen mussten. Leider kamen wir zum Schulspiel zu spät, so dass sich die Kooperation vom Zwerg in Grenzen hielt. Er selbst hat das Ganze als gut empfunden. Bei der Anmeldung wurden die Daten zwar alle aufgenommen, als wenn wir ihn schon anmelden, das Ganze muss nun aber noch über das Gesundheitsamt laufen. Wie das abläuft, konnte mir niemand sagen. Auch bei meinen Recherchen bin ich zu keinem Ergebnis gekommen, denn offensichtlich gab es nur Eltern, die ihre Kinder zurückstellen wollten, und nicht andersherum. Jetzt müssen wir das Ganze auf uns zukommen lassen.
Blockdekade
Im Interview mit Judith habe ich noch gemeint, dass es dieses Jahr viel weniger Blogartikel geben wird. Das hat bisher nicht geklappt. 🤣 Die neue Rubrik für Corporate Resilienztrainings musste gefüllt werden, dann gab es noch entsprechende Blogartikel für den Ordnungschaotin® Starterkit, und schließlich habe ich doch noch bei der Blogdekade mitgemacht. Hier habe ich ursprünglich das Motto von Franzi Blickle AusmisTen nutzen wollen und die Entwürfe leerer machen. Dort gab es einige Entwürfe zu verschiedenen Methoden, die ich für kreative Chaotinnen unter die Lupe nehmen wollte und im Zweifel Tipps zu Anpassungen geben. Es kamen aber noch mehr Entwürfe dazu, weil mir dann noch mehr Ideen zu Blogartikeln eingefallen sind. Es wurden auch keine zehn Blogartikel wie angedacht, sondern „nur“ 8 Stück. Was mitten im Launch für den Starterkit und in den Vorbereitungen für den VHS Workshop schon eine ordentliche Leistung ist.
Was sonst noch so los war
- Karnevalsparty bei Klassenkameraden vom Großen
- spontan mit Marion was trinken gewesen
- Endlich ist mein Ordnungschaotin® Starterkit fertig.
- Übernachtung Klassenkamerad
- Metalparty mit meiner Schwester
- Die erste Fahrt mit dem Motorrad
- Geburtstag vom Kleinen
- Es gibt nun Schokolade mit meinem Gesicht drauf







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- Geburtstag Mutter
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