Monatsrückblick November 2024

von | Dez. 9, 2024 | Rückblick | 0 Kommentare

Der November 2024 war geprägt von der OP unseres Kleinen. Es gab für mich nur eine Zeitrechnung: Vor der OP und nach der OP. Alle Termine die danach stattfinden sollten, hingen komplett in der Schwebe, weil ich nicht wusste, wie es ihm gehen würde. Da kam die 30 Tage Reelschallenge sehr gelegen, denn da konnte ich mich mit anderen Dingen ablenken. Wie das Ganze gelaufen ist, kannst du im Monatsrückblick lesen.

30 Tage 30 Reels

In der Content-Society gab es mal wieder eine Challenge. Diesmal 30 Reels in 30 Tagen. Die sollten wie letztes Jahr schon dazu dienen, meinen Adventskalender zu bewerben. Nach der Auswertung muss ich sagen, dass die Reichweite der einzelnen Reels bis auf eines nicht wirklich hoch gegangen ist. Die Interaktionen sind etwas mehr gewesen und Follower sind es nicht nennenswert mehr gewesen. Für mich war es im Gegensatz zu vielen anderen kein Neuland und daher auch keine Herausforderung, was die technische Umsetzung anbetrifft. Die Herausforderung, die ich hatte und noch immer habe, ist, weiterzumachen, wenn die Resonanz nicht vorhanden ist. Was total bescheuert ist, denn bei meinem Blog und dem YouTube-Kanal ist es für mich völlig irrelevant, wie viele Personen ihn lesen und daraus eventuell einen Mehrwert ziehen. Sehr merkwürdige Denkweise habe ich hier entwickelt. Alles in allem lief es wirklich gut und wird auch weiterhin in Instagram umgesetzt. Da ich davon überzeugt bin, dass Videos einfach mehr Leben haben als nur Bild und Text.

Laternenläufe

Dieses Jahr gab es zwei Laternenläufe. Beide waren grässlich auf ihre eigene Art und Weise. Beim Laternenlauf der Kita wollte der Große nicht mit und durfte zu Hause sein Spiel zocken. Da er den Lauf kannte, wusste er genau, wo er uns finden konnte, falls irgendetwas sein sollte. Ziemlich schnell war klar, was meine Aufgabe sein würde. Hinter meinem Sohn und seinem Kumpel hinterherrennen. Kurz vor Ende stieß der Große zu uns, leider mit nicht geeigneter Kleidung, also war ihm recht schnell kalt. Hier stellte ich mal wieder fest, wie unglaublich unterschiedlich die beiden Kinder sind. Der Große klebte die gesamte Zeit an mir und der Kleine zog alleine los und versorgte sich. Zum Schluss gab es noch ein paar Streitereien, die ich tatsächlich noch recht ruhig begleiten konnte.

Der Laternenlauf von der Schule war unfassbar stark besucht. So viele Eltern und Kinder waren anwesend, dass ich schnell wusste, ich muss den Kleinen bei mir behalten. Das stellte sich leider schwieriger raus als gehofft. Den die Großen sind voraus geflitzt und egal bei welchem Freund mein Kleiner bleiben wollte, er riss sich jedes Mal los und war weg. Also war ich die meiste Zeit damit beschäftigt, zwischen den Großen und den Kleinen hin und her zu flitzen. Ich war froh, als der einsetzende Regen uns einen Grund gab, nach Hause zu gehen. Eins ist sicher. So schnell müssen wir das nicht mehr mitmachen.

OP vom Kleinen

Unser Sohn musste am Penis operiert werden. Normalerweise sollte die OP im Alter zwischen 1 und 2 Jahren stattfinden. Die Gründe dafür ist eine andere Geschichte, die ich vielleicht auch irgendwann einmal verbloggen werde. Für die OP mussten wir eine Sonografie und ein Blutbild machen lassen. Für unseren 4-Jährigen natürlich eine Herausforderung. Allerdings spielte er mir eine passende Vorlage zu, indem er mich fragte, wann er denn mal wieder ein Abenteuer erleben dürfte. Der Arzttermin wurde also zum Abenteuer, indem er das Schleimmonster und den Skorpion besiegen konnte. Die Werte waren alle unauffällig und die OP stattfinden konnte.

Ich war wirklich ein Nervenbündel. Wir mussten im Vorhinein einen Narkosefragebogen ausfüllen und mit der Narkoseärztin telefonieren. Anschließend war mir einfach nur noch schlecht. Ich habe viel Zeit damit verbracht, mich nicht in die übliche Spirale der möglichen Katastrophen zu begeben. Vor allem, da es die erste Operation für eines meiner Kinder war. Es ist mir unglaublich schwergefallen, hier ruhig zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass alles gut gehen wird.

Abgesehen von ungeplanten längeren Aufenthalten, wo wir uns um die Betreuung des Großen kümmern mussten, lief alles wunderbar. Unser Kleiner hat die Woche ohne Laufen gut überstanden. Die Schmerzen haben sich zum Glück auch in Grenzen gehalten. Sobald der Katheter draußen war, ist unser Kind auch wieder so wild und quirlig wie vorher.

Adventskalendervorbereitung

Dieses Jahr war wieder ein Adventskalender geplant und dafür gab es natürlich einiges zum Vorbereiten. Ich hatte lange überlegt, was ich für einen veranstalten sollte. Da mir der Letztjährige mit dem Format gut gefallen hat. Es blieb also bei einem Telegramkanal, in dem ich per Video noch tiefer in die Übungen eingehen wollte. Als Zusatz gab es dieses Jahr ein Workbook damit man nicht zwingend in den Kanal kommen musste. Dieses Mal sollte es nicht nur um Achtsamkeit gehen, sondern auch um Gefühle, Resilienz und das nächste Jahr. Meine Telegrambeiträge konnte ich schon vorplanen, was sich als extrem hilfreich herausgestellt hatte. Dank des Newsletters von Judith waren die Anmeldezahlen überwältigend.

Das Klassenmaskottchen zu Besuch

Diesen Monat durften wir das Klassenmaskottchen bei uns zu Hause begrüßen. Dabei war die Aufgabe, ein paar Bilder mit eindeutigen Situationen zu machen, damit auch die Mitschüler und Mitschülerinnen eine Ahnung davon bekommen, was das Maskottchen so erlebt hat. Die Bilder zu drucken stellte sich im ersten Moment als Herausforderung dar, denn meine Erfahrungen mit den Fotodruckstationen in diversen Drogeriemärkten waren nicht die besten. Da funktionierte entweder die Verbindung nicht oder die Station selbst war gerade außer Betrieb. Die Operation unserer Kleinen kam uns hier zugute. Denn die war nahe einer Drogerie mit einer funktionierenden Fotostation so dass wir hier problemlos drucken konnten. Meinen Sohn dazu zu bewegen, sich dann auch um den Rest zu kümmern, war schon schwieriger. Er fand das Ausschneiden, Kleben und Beschriften der Bilder total doof.

Was wurde verbloggt

Das ist im Dezember geplant

  • Adventskalender
  • Weihnachtsfeier
  • Blognacht womöglich die letzte 😐
  • Ferien mit Weihnachten und Silvester

Jetzt weißt du wie mein November 2024 gelaufen ist. Ich bin froh, dass der Alltag mich wieder hat und freue mich auf eine entspannte Vorweihnachtszeit. Wenn du keine Aktionen wie den Adventkalender verpassen möchtest, dann melde dich zu meinem Newsletter an.

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