Falsche Entscheidungen

Falsche Entscheidungen

In der Blognacht wills Anna mal wieder wissen. Heute heißt der Impuls „falsch abgebogen“. Ich kann dir sagen, ich bin so oft falsch abgebogen und habe dadurch viele falsche Entscheidungen in meinem Leben getroffen. Ich möchte versuchen herauszufinden, ob sich daraus etwas Positives ergeben hat. Das erste Brainstorming bringt mich erst mal auf viele Lebenssituationen, in denen ich Entscheidungen getroffen habe, die nicht grandios waren. Die Auflistung ist nicht chronologisch.

1. Der Auszug zum Freund

Ich wusste, dass ich mit 18 ausziehen will. Da es mir nicht möglich war zu dem Zeitpunkt mir eine eigene Wohnung zu leisten, bin ich zu meinem damaligen Partner gezogen. Meine Mutter war unglaublich wütend. Ihre größte Angst war, dass ich denselben Fehler mache wie sie und viel zu jung Kinder mit dem falschen Mann bekomme, um dann so zu enden wie sie. Eins wusste ich aber zu diesem Zeitpunkt ganz genau: Ich wollte nichts so machen wie meine Mutter! Trotzdem bereue ich die Entscheidung, zu ihm gezogen zu sein. Denn dadurch, dass ich kein eigenes Einkommen hatte, war ich viel zu lange von ihm abhängig und habe mich lange nicht getraut den Schritt aus dieser Beziehung zu gehen.

Ich war eindeutig zu jung. Statt mich zu verurteilen, hätte mir ein Gespräch mit all den Vor- und Nachteilen geholfen. Vor allem als ich dann zurückgezogen bin nach drei Jahren, wäre mir dieser Schritt nicht so schwergefallen, weil ich mich nicht so geschämt hätte bei dem Satz: „Ich habe es dir doch gleich gesagt, dass der nix taugt und du wieder kommst!“ Es mussten vorher viele scheiß Sachen passieren, bevor ich bemerkt habe, dass ich ihm nicht wichtig bin und ich endlich für mich einstehen sollte. Genau das ist das positive Resultat daraus, dass ich für mich eingestanden und gegangen bin.

2. Zwei Verlobungen, die ich bereue.

Manchmal macht man einen Fehler zweimal. Der Erste, der mich heiraten wollte, war der Kerl aus Punkt eins. Was es bedeutet, mit jemandem verlobt zu sein, wusste er ziemlich sicher zu diesem Zeitpunkt nicht. Er hat den Ringjoker gezogen, um mich länger bei sich zu behalten. Ich war damals so blauäugig und dachte, er meint es ernst. Wie man seine Verlobten, geschwiegenen eine Frau behandelt. Da ich leider kein Vorbild hatte und nicht wusste, wie es einer Beziehung ablaufen kann, bin ich von diesem Versprechen geblendet worden.

Der Zweite hätte mir vermutlich die Sterne vom Himmel geholt, wusste aber leider nicht, wie ein Zusammenleben funktioniert. Dass man sich Verantwortlichkeiten teilt, was mich zum nächsten Punkt bringt.

3. Dass ich jemanden zu ziehen lassen habe

ich habe diesen Menschen leider zu früh bei mir einziehen lassen. Nie wieder würde ich jemanden, der bisher nicht allein gewohnt hat, bei mir einziehen lassen. Die Verhältnisse in seinem Elternhaus, hätten mich entsprechend vorwarnen sollen, denn da war, obwohl die Mutter gearbeitet hatte, klar, dass sie sich um die Familie und den Haushalt kümmert. Schließlich verlor er wegen einer Dummheit auch noch seine Arbeit und hat nicht, wie erwartet, dann die Aufgaben im Haushalt übernommen, sondern sich lieber Pornos auf meinem PC angeschaut. Das war der Punkt, an dem diese Beziehung auseinandergegangen ist, weil ich mich zum einen nicht respektiert gefühlt habe und zum anderen nicht mehr sicher.

3.Das ich die Firma im richtigen Moment nicht verlassen habe.

Ich bin viel zu lange in der ersten Firma geblieben, in der ich gearbeitet habe. Viel früher hätten mir die Anzeichen für einen Burnout bewusst sein müssen. Das hat schnell dazu geführt, dass der Umgang mit meinen Mitarbeitern nicht mehr respektvoll ablief. Ich war eher Befehlshaber statt Kooperationspartner. Meine Mitarbeiter hatten eine oft sehr schlecht gelaunte, ziemlich strenge Chefin, die ihre Aufgaben nicht ordentlich kommunizieren konnte. Ich war zu stolz zu erkennen, dass ich mir Unterstützung bei meinem Führungsstil benötige. Meine emotionale Bindung hat dazu geführt, dass ich sehr oft die beleidigte Leberwurst war und schließlich lieber den Mund gehalten habe, anstatt ehrlich zu sagen, was in mir vorging. Der Drang alles noch besser zu machen und im besten Fall perfekt hat mich permanent nachts wach gehalten. Mir hätte bewusst sein müssen, dass die fehlende Freude an meiner Arbeit auch ein Zeichen für Burnout war.

4.Nicht mutig genug fürs Ausland

Das ich nicht genug einer in der Hose um nicht die Sachen zu packen und ein anderes Land bereisen konnte. Ich liebe inzwischen andere Kulturen und wollte als Kind einmal Auslandskorrespondentin werden. Dass ich dafür in andere Länder reisen müsste, war mir bewusst, aber ich hatte nicht genug Mut mich da hineinzuknien und den Schritt zu gehen. Ich habe mich nicht getraut, meiner Mutter meine Wünsche zu sagen und sie dann letztlich mit der schwierigen familiären Situation allein zu lassen. Der falsche Glaubenssatz, dass ich für Glück verantwortlich wäre, hat mich davon abgehalten.

5. Die Entscheidung zum falschen Unterricht

Warum zum Henker habe ich mich für Hauswirtschaft eingetragen und nicht für Französisch.

Im Nachhinein ärgere ich mich sehr, dass ich das Sprachangebot in der Schule nicht wahrgenommen habe. Den, mit italienischen Wurzeln, wäre noch eine Sprache lernen viel sinnvoller gewesen. Damals wollte ich aber gar keine Fremdsprache lernen. Die italienische Abstammung hätte ich aufgrund von Streitigkeiten mit meinem Vater gern komplett ignoriert. Zudem hatten wir als Kinder eine Zeit lang italienischen Unterricht besucht, aber leider ist davon nicht viel hängen geblieben. Der Englisch-Unterricht fruchtete ebenso wenig und daher war ich davon überzeugt, dass ich gar nicht fähig war Fremdsprachen zu lernen.

6. Zu spät Hilfe gesucht

Egal zu welchem Zeitpunkt und egal in welcher Situation, aber ich war unfähig, mir frühzeitig Hilfe zu holen. Es gab so unglaublich viele Situationen, die vermeidbar gewesen wären, wenn ich mir entsprechend Hilfe gesucht hätte. Meine Glaubenssätze „ich muss das allein schaffen“ und „mir wird nicht geholfen“, haben mich dabei gehindert. Ich war nicht mutig genug mir einzugestehen, dass ich Hilfe benötige. Als ich dann endlich den Mut gefasst hatte, bin ich leider immer wieder an Personen geraten, die mich in dem Glauben ließen, dass es auch so gehen muss. So wurden Therapiewünsche für Burnout und postnatale Depression nicht wahrgenommen. Erst als alles schiefging, was schiefgehen konnte und Personen dabei verletzt wurden, war ich fähig mir Hilfe zu suchen und mich auch entsprechend gegen die gut gemeinten Ratschläge wehren.

Warum war das so?

In vielen Situationen habe ich zu viel Angst vor der Veränderung gehabt. Ich konnte damals schon mir ausmalen, was alles Schreckliches passieren würde. Das hat mich sehr oft davon abgehalten, andere Entscheidungen zu treffen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich etwas schaffen könnte, mich hat niemand in dem, was ich konnte bestärkt. Ich habe nicht genug an mich geglaubt und mich dadurch nicht mit meinen Stärken beschäftigt. Ich wollte immer allen alles recht machen und niemanden verärgern. Meine Handlungen habe ich also immer auf die möglichen Reaktionen meiner Partner, Familienmitglieder und Freunde ausgelegt.

Erst als ich gemerkt habe, dass ich, nur wenn ich mich an erste Stelle setze, kann ich viel mehr auf mich achten und dadurch auch besser für meine Familie da sein. Ich darf Dinge nur für mich tun, einfach weil ich es mir wert bin. Melde dich zu meinem Newsletter an, um immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Liebe dein kreatives Chaos

Liebe dein kreatives Chaos

In diesem Blogartikel möchte dich dazu ermutigen, dein Chaos anzunehmen und als Teil deiner Einzigartigkeit zu schätzen. Ich zeige dir, wie du deine Unvollkommenheiten akzeptieren kannst und wie du tiefere und bedeutungsvolle Beziehungen aufbauen kannst.

Identifiziere die Bereiche deines Lebens, die mehr Beachtung gebrauchen könnten

Für dich als kreative Chaotin ist es wichtig, dich daran zu erinnern, dass du zunächst für dich selbst sorgen musst, um sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Leben entspannt zu bleiben. Identifiziere die Bereiche in deinem Leben, die ein wenig zusätzliche Beachtung gebrauchen könnten. Ehrlichkeit ist ein wichtiger Faktor, um Bereiche in deinem Leben zu erkennen, die möglicherweise vernachlässigt oder übersehen wurden. Das kann deine Gesundheit, Beziehungen oder kreative Leidenschaften betreffen. Wenn du diese Bereiche identifiziert hast, nimm dir Zeit, konkrete Ziele und umsetzbare Schritte zur Verbesserung zu entwickeln. Wenn du dir selbst die Aufmerksamkeit und Fürsorge schenkst, wirst du zufriedener in allen Bereichen deines Lebens. Denk daran, kreativ unordentlich zu sein bedeutet, alle Teile deiner Persönlichkeit anzunehmen, einschließlich der unordentlichen und unvollkommenen Teile. Hier darfst du aktiv auf Selbstakzeptanz und Entspannung hinarbeiten.

Quellen kreativen Chaos

Der erste Schritt, um die Macht des kreativen Chaos zu nutzen, besteht darin, die Quellen von Turbulenzen zu identifizieren. Kreatives Chaos ist das Konzept eines unorthodoxen, ungeplanten Ansatzes zur Problemlösung. Es bedeutet, das Unerwartete anzunehmen und Risiken einzugehen. Ohne Quellen für kreatives Chaos werden Kreativität und Innovation jedoch nur schwer entwickeln können. Daher ist es wichtig, sie zu identifizieren. Kreativität kann in unterschiedlichen Formen auftreten. Es kann sich um eine Person, ein Ereignis, eine neue Technologie, einen unerforschten Markt usw. handeln. Wenn du diese Turbulenzen identifizierst und verstehst, kannst du das ungenutzte Potenzial erschließen und deinem kreativen Denkprozess frischen Wind einhauchen. Sobald du diese Quellen erkennst, kannst du sie zu deinem Vorteil und als Chance zur Generierung innovativer Ideen nutzen.

Erkenne, wo es kreativ chaotisch ist

Wenn du ein Mensch bist, der Ordnung und Kontrolle bevorzugt, können die „chaotischen“ Teile des Lebens herausfordernd sein. Aber manchmal sind es diese unkontrollierten Momente, die das meiste Wachstum und die größte Kreativität ermöglichen. Hier ist es wichtig, die Schönheit des „kreativen Chaos“ zu erkennen. Es ist jedoch auch wichtig zu verstehen, dass Unordnung schwer zu bewältigen sein und zu Frustration und Überforderung führen kann. Anstatt es zu meiden, könntest du es als Chance für persönliches Wachstum, Lernen und Entdecken sehen. Indem du die chaotischen Aspekte des Lebens akzeptierst und bewältigst, kannst du lernen, flexibler, geduldiger und widerstandsfähiger zu sein. Dies kann zu einem ausgeglicheneren und erfüllteren Leben führen, sowohl privat als auch beruflich.

Nimm dir Zeit, die Fortschritte zu würdigen, die du gemacht habt

Als kreativ chaotische Menschen neigt man oft dazu, ständig im Chaos zu sein und sich ständig zu verbessern. Dennoch ist es wichtig, einen Schritt zurückzutreten und die Fortschritte zu würdigen, die du bereits gemacht hast. Das Feiern kleiner Erfolge kann eine starke Motivation sein und dir helfen, weiter voranzukommen. Nimm dir Zeit, darüber nachzudenken, wie weit du gekommen bist, und würdige die harte Arbeit, die du geleistet hast. Dies kann dir helfen, eine positive Einstellung zu bewahren und mehr Vertrauen in deine Fähigkeiten zu gewinnen. Denke daran, dass Fortschritte nicht immer linear verlaufen und Rückschläge Teil des Prozesses sind. Akzeptiere das Chaos deiner Reise und bleib deinen Zielen treu. Mit Geduld und Beharrlichkeit wirst du weiterhin Fortschritte machen und Großes erreichen.

Akzeptiere die Schönheit der Unvollkommenheit

Als kreativer Chaot kann es leicht passieren, dass man in die Falle des Perfektionismus tappt. Wir suchen ständig nach neuen Wegen, um unsere Fähigkeiten zu verbessern und unser Handwerk zu perfektionieren. Aber in dem Streben nach Perfektion können wir die Schönheit der Unvollkommenheit vergessen. Das Akzeptieren unserer Fehler und das Feiern unserer chaotischen, unvollkommenen Kreationen kann zu einigen der kreativsten und erfüllenden Momente in unserem Leben führen. Wenn wir unser Bedürfnis nach Kontrolle loslassen und unser kreativ chaotisches Selbst annehmen, öffnen wir uns für eine Welt voller neuer Möglichkeiten und Wachstumschancen. Um dein Chaos wirklich zu lieben, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Perfektionismus nicht der Schlüssel zum Erfolg ist – emotionale Authentizität und das Akzeptieren deiner Unvollkommenheiten sind der Schlüssel.

Wie kannst du dein Leben positiv verändern?

Kreative Chaoten werden oft als unorganisiert oder nachlässig missverstanden. Dies ist jedoch nicht der Fall, da viele einen neugierigen und abenteuerlustigen Geist haben, der sie zu kreativem Ausdruck antreibt. Auf dem Weg zur Selbstakzeptanz ist es wichtig, sich darauf zu konzentrieren, wie du positive Veränderungen in deinem Leben bewirken und gleichzeitig deinen einzigartigen kreativen Prozess würdigen kannst. Anstatt zu versuchen, dich an traditionelle Organisations- oder Strukturstandards anzupassen, nimm deine kreativ chaotischen Tendenzen an und finde Wege, sie in produktive und positive Unternehmungen umzuwandeln. Dazu kann es gehören, Grenzen zu setzen, Zeitpläne zu erstellen, die für dich funktionieren. Oder Organisationsmethoden zu finden, die zu deinem individuellen Denkprozess passen. Auf diese Weise kannst du ein Gefühl der Selbstliebe und Akzeptanz entwickeln und gleichzeitig dein Leben auf praktische und sinnvolle Weise verbessern.

Im Unternehmen

Von Unternehmensarbeitsplätzen wird der Begriff „kreatives Chaos“ verwendet, um das scheinbar unorganisierte, aber dennoch produktive Umfeld zu beschreiben, in dem kreative Fachkräfte gedeihen. Es ist ein Begriff, der andeutet, dass der Wahnsinn Methode hat und die wilde, unvorhersehbare Natur des kreativen Prozesses tatsächlich der Schlüssel zur Produktion innovativer und origineller Werke ist. Moderne Arbeitsplätze sind schnelllebig und dynamisch, und Kreativität wird immer mehr zu einer Notwendigkeit für den Erfolg.

Vorteile der Schaffung kreativen Chaos

Kreatives Chaos kann oft als Hindernis für Produktivität und Kreativität angesehen werden. Wenn du es jedoch annimmst und seine Kraft nutzt, kann die Schaffung von Chaos viele Vorteile für den Arbeitsplatz bringen. Einer der offensichtlichsten Vorteile besteht darin, dass dadurch neue Ideen und Ansätze zur Problemlösung entstehen können. Wenn alle auf die gleiche Weise an demselben Projekt arbeiten, kann dies zu Stagnation und mangelnder Innovation führen. Durch die Schaffung kreativen Chaos können vielfältigere Perspektiven entstehen und neue Ideen entstehen. Ein weiterer Vorteil des kreativen Chaos besteht darin, dass es die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb von Teams verbessern kann. Wenn Menschen die Möglichkeit haben, zu erforschen und zu experimentieren, ist es wahrscheinlicher, dass sie ihre Gedanken und Ideen mit anderen teilen. Diese Art von Zusammenarbeit ermöglicht es jedem, seine einzigartigen Perspektiven einzubringen.

Schließlich kann die Akzeptanz des kreativen Chaos zu einem größeren Gefühl der Eigenständigkeit und Eigenverantwortung unter den Teammitgliedern führen. Wenn Menschen Risiken eingehen und neue Dinge ausprobieren dürfen, fühlen sie sich stärker in ihre Arbeit investiert und übernehmen eher die Verantwortung für ihre Projekte. Dies kann zu einem höheren Maß an Engagement und Motivation führen, was letztlich zu mehr Produktivität und Erfolg führt. Insgesamt mag es kontraintuitiv erscheinen, kreatives Chaos zu schaffen, aber wenn du es annimmst, kannst du die vielen Vorteile nutzen und mehr Innovation und Produktivität am Arbeitsplatz vorantreiben.

Wie man kreatives Chaos nutzt, um die Produktivität zu steigern

Mit dem Begriff „Kreatives Chaos“ werden Umgebungen beschrieben, die die Kraft der Spontaneität, Unvorhersehbarkeit und des Experimentierens nutzen, um Kreativität und Innovation voranzutreiben. Die Schaffung eines chaotischen Chaos kann zu einer gesteigerten Produktivität am Arbeitsplatz führen. Durch den Ausstieg aus Routine und Struktur werden die Mitarbeiter dazu ermutigt, über den Tellerrand zu schauen und neue Ideen auszuprobieren. Um das kreative Chaos optimal nutzen zu können, sind Richtlinien und ein klares Verständnis der Ziele unerlässlich. Ansonsten ist eine effektive Kommunikation am Arbeitsplatz erforderlich, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden auf dem gleichen Stand sind und auf die gleichen Ziele hinarbeiten. Durch die Akzeptanz des kreativen Chaos können Unternehmen eine Innovationskultur fördern und Mitarbeitende dazu ermutigen, Risiken einzugehen und ihr Potenzial auszuschöpfen.

Unterscheidung zwischen produktivem und unproduktivem kreativem Chaos

Die Unterscheidung zwischen produktivem und unproduktivem kreativem Chaos ist für jedes Team, das die Kraft der Kreativität in seinem Projekt nutzen möchte, von entscheidender Bedeutung. Kreatives Chaos ist ein häufiges Phänomen im kreativen Prozess, bei dem Ideen generiert, bewertet und wiederholt werden. Während Chaos für die Förderung neuer Ideen von Vorteil sein kann, kann es auch zu Verwirrung, Zeitverschwendung und Orientierungslosigkeit führen. Um produktiv zu sein, ist es wichtig, klare Ziele zu setzen, ein kollaboratives und unterstützendes Umfeld zu schaffen und eine offene Kommunikation zwischen den Teammitgliedern zu gewährleisten. Ebenso wichtig ist es, zu erkennen, wann das Chaos unproduktiv geworden ist, und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, wie z. B. Ziele neu zu bewerten oder mehr Struktur in den kreativen Prozess einzuführen. Mit einem klaren Verständnis des produktiven und unproduktiven kreativen Chaos kann ein Team es effektiv als Werkzeug nutzen, um Innovationen voranzutreiben und neue Ideen zum Leben zu erwecken.

Fazit

Die Idee, „sein Chaos zu lieben“, bedeutet, Unvollkommenheiten zu akzeptieren, freundlich zu sich selbst zu sein und sich auf die Selbstakzeptanz statt auf Perfektion zu konzentrieren. Das Leben ist chaotisch und manchmal läuft es nicht so, wie man erwartet. Aber das bedeutet nicht, dass es sich nicht lohnt. Zu lernen, das Chaos und die Unvollkommenheiten wertzuschätzen und sogar zu lieben, kann zu einem erfüllteren und friedlicheren Leben führen. Wenn du dich also das nächste Mal von deinem Chaos überwältigt fühlt, trete einen Schritt zurück, atme durch und denk daran, dass es in Ordnung ist, es zu lieben, weil es ein Teil von dir ist.

Mein Workbook liebe dein Chaos ist optimal, um dich auf deinem Weg zu begleiten.

Organisation ist alles

Organisation ist alles

Blognacht Nummer 35. und Anna wills mal wieder wissen. Dieses Mal, wie ich das nur schaffe? Das passt hervorragend, denn im Moment befinde ich mich mitten in einem neuen Prozess. Ich merke immer öfter, dass ich zwar schon vieles einigermaßen gut organisieren konnte. Es geht aber denke ich noch einiges mehr. Ich spreche über Dinge, die man vorher planen und erstellen kann. Kürzlich habe ich mich mit einer Coachin unterhalten und dabei festgestellt, dass ich ganz schön viel leiste. Sie wollte im Speziellen wissen, wie viele Stunden in der Woche ich Teilzeit arbeite. Als ich ihr mitteilte, dass es 16 Stunden sind, war sie sehr überrascht und wollte wissen, wie ich das Ganze den schaffe.

Ich muss immer lachen, wenn ich diese Frage bekomme. Denn meist weiß ich es selbst nicht wirklich. Ich musste wie jede Mama erst mal in diese Rolle hineinwachsen. Genauso in die Rolle der Unternehmerin. Wie schnell habe ich es vermisst, dass niemand da war, der mir sagte, was ich zu tun hatte. Was muss ich nun tun, um sichtbar zu werden, ein gutes Angebot zu unterbreiten und das Angebot zu vermarkten? Alles rund um meine Zielgruppe und meine Expertise. Und dann wurde dieser Begriff „Selbstmanagement“ plötzlich zum richtigen Problem. Ich musste mich selbst managen und einiges organisieren. Und die ganzen Aufgaben musste ich nun in diesen kurzen Tag reinquetschen.

Was muss alles organisiert werden?

Es stellte sich heraus, dass wirklich einiges organisiert werden muss. Nicht nur mein Unternehmen, auch der Haushalt und die Familie müssen organisiert werden. Dafür musste ich schauen, was ich überhaupt alles erledigen muss und wie ich das in den Tag packen kann. Gerade mit Kindern kommt da einiges auf einen zu. Es kann passieren, dass man wichtige Termine vergessen hat. In letzter Sekunde mussten die nötigen Utensilien für die Kita zusammen gesucht werden oder die Kinder im Winter mit nicht witterungsgerechter Kleidung losgeschickt werden. Irgendwann hat die Sache mit den Kindern und dem Rest einigermaßen reibungslos funktioniert. Aber was war mit mir?

Ich blieb auf der Strecke

Was will ich denn?

Neben all den To-dos, die ich für das Business und die Familie gefunden hatte, bemerkte ich, dass ich dringend mehr für mich tun wollte. Ich konnte einfach nicht jeden Tag nur mit Business und Haushalt beschäftigt sein. Also musste ich herausfinden, was ich für mich machen will. Die Liste war leider endlos lang: Klavier spielen, joggen, zeichnen, lesen, meditieren, Yoga, Kraftsport und Handarbeit. Wie du sehen kannst, ist die Liste wirklich lang und meine Stunden sind wie bei allen Personen begrenzt. Nach einer kurzen Recherche habe ich festgestellt, welche Aktivitäten täglich, wöchentlich oder nur sporadisch durchgeführt werden sollten. Denn Klavier spielen macht einmal im Monat, wenn man es gerade lernt, nicht wirklich Sinn. Eine Strickarbeit kann dafür schon mal länger liegen bleiben. Zudem habe ich geschaut, dass ich das Ganze etwas abwechslungsreicher gestalte. So werden nun die Dinge, die ich wöchentlich machen möchte, oft auf die bürofreien Tage gelegt.

Sich wiederholende Tätigkeiten

Für Aufgaben, die sich regelmäßig wiederholen, lege ich, meist einen festen Termin. Das Erstellen von Content für Social-Media läuft oft mit der Batsching Methode, also das Zusammenfassen gleicher Aufgaben in einem Zeitblock. Dazu gehören: Videodreh, Texte erstellen, Grafiken und Bilder. Die Beiträge plane ich vorwiegend wöchentlich vor, um Platz für spontane Einfälle und Gegebenheiten zu haben. Die Finanzen und E-Mails werden bei mir an einem bestimmten Tag aufgearbeitet. Ich versuche solche Sachen immer am selben Tag zu machen und trotzdem abwechslungsreich zu organisieren, damit mein kreatives Gehirn nicht vor Langeweile streikt.

Was kann weg

Natürlich war ich anfangs in dem Glauben ich muss das alles unter einen Hut bekommen, schließlich schaffen das alle anderen ja auch😏. Wirklich keine logische Schlussfolgerung. Jeder hat seine eigenen Aufgaben, Herausforderungen, Wünsche und Pläne. Also kann es niemals sein, dass wenn jemand anderes etwas schafft und du das auch willst, mit diesem Denken funktioniert. Ich habe für mich dann entschieden, zu schauen, was ich von dem Ganzen wirklich will. Daraufhin fiel einiges weg, was ich schlicht nicht schaffen konnte oder wollte. Für mich war aber am schwersten Dinge nicht mehr so perfekt zu machen, wie ich es sonst wollte. Allerdings würde ich auch behaupten, dass es vermutlich niemandem wirklich aufgefallen ist.

Was heißt das für dich?

Schau dir an, was alles zu erledigen ist. Und schau dir an, wie viel Zeit du dafür hast. Achte darauf, wie realistisch deine Planung ist. Wichtig dabei ist, dass du immer wieder reflektierst, ob dein Plan funktioniert. Vergiss nicht, für dich und deine Bedürfnisse genug Zeit einzuplanen. Nur wenn du gut auf dich achtgibst, kannst du auch für andere da sein. Versuche so viel wie möglich schon im Voraus zu planen. Das geht wunderbar bei Social-Media Posts, Blogartikeln und dem Newsletter. Denk daran Planung schränkt dich nicht ein, sondern gibt dir die Freiheit, mehr kreative Zeiten zu haben.

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12von12 Oktober 2023

Ein Kind auf dem Bett
Der Zwerg hatte so gar keine Lust zum Aufstehen
Eine rosa Glitzertasse mit Spruch. Daneben eine Schraubverschluss mit Karotten darin und eine Trinkflasche in rosa-blau.
Gut vorbereitet kann der Bürotag starten.
Ein Teller mit Spaghetti Bolognese.
Zum Mittagessen gab’s für mich heute die Bolognese vom Vortag.
Eine grüne Vesperdose auf einer Bank mit Snacks darin.
Das Abholen wie immer mit der Snackbox.
12von12 Oktober 2023
Ich habe versucht das Kinderzimmer auszumisten. Die Kinder fanden das natürlich doof.
Hübsch angeordnetes Spielzeug auf dem Boden. Unokarten sind dahinter verteilt
Der Große hat mit dem Spielzeug ein Stillleben gemacht.
Eine Tasse mit einem schießenden Einhorn
Wie immer nach dem Heimkommen trinke ich erst mal meinen Kaffee.
Ein Stapel Bekleidung auf einem Spielteppich.
Wir sind für die Jungs neue Hosen einkaufen gegangen. Ein Kostüm gab es auch noch für beide.
Kind mit Knochenkostüm vor einer Tür. Eine Kappe verdeckt sein Gesicht.
Der Große wollte sofort ein Foto von seinem Kostüm haben.
Ein Zwiebelschneider, der vom Kind bedient wird, die Mutter hält das Gerät. Man sieht Karotten und Trauben im Hintergrund.
Unseren neuen Zwiebelschneider wollte der Große sofort ausprobieren.
Blick ins Kinderzimmer mit viel Spielzeug auf dem Boden verteilt
Typisches Bild am Ende des Tages
Eine geschlossene Zimmertür, man sieht den Schatten einer Person. Daneben sind Ikearegale zu erkennen.
Die Kinder verstecken sich mit ihren Kostümen im Bad, um den Papi zu erschrecken.

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Monatsrückblick September 2023

Geburtstag

Esszimmer mit Geburtstagsdeko in Rosa und Pink

Jeder September startet mit meinem Geburtstag. Ich hatte wieder eingeladen und mich natürlich über jeden Besuch gefreut. Besonders aber über den spontanen Besuch meiner Großeltern. Meine Schwiegereltern machten mir ein ganz besonderes Geschenk, sie nahmen nach dem Kaffee unsere Kinder mit zu sich und da blieben die beiden auch bis zum Sonntag. So konnten wir uns über einen entspannten Samstag freuen. Am Abend sind wir zur Feuerwehrhockete gegangen, wie schon im Vorjahr. Nur dass wir dieses Mal so lange bleiben konnten, wie wir wollten. (Wir waren trotzdem um halb zehn schon wieder zu Hause)😂 Es hat trotzdem einen großen Unterschied gemacht, dass wir nicht nach unseren Kindern schauen mussten und keins der Essen teilen.

Blumendeko auf einer Bierbank

Ferien

Unsere Ferien waren leider so gar nicht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zum einen war das Wetter anfangs überhaupt nicht angenehm, nicht nur sehr regnerisch, sondern auch ziemlich kalt. Ich hatte mir eine Sommerbucketliste angelegt und davon wirklich sehr wenig geschafft. Der Sinn so einer Liste liegt darin, dass sie so eine Art selbsterfüllende Prophezeiung sein soll. Sobald sie also notiert ist, wird sie sich erfüllen, weil ich unbewusst darauf hinarbeite. Nun ist der Sommer vorbei und ich habe, glaube ich, einen Punkt abhaken können.

Auszeit

In einem Anflug von Wahnsinn habe ich einen Abend nach kurzfristigen Urlaubszielen für die Familie geschaut. Mein Mann meinte dann, dass es so viel sinnvoller wäre, wenn ich allein gehen würde. Ich habe natürlich gezögert und mich gefragt, ob ich mir das wirklich erlauben darf. War mir auch nicht sicher, ob ich das meinem Mann und meinen Kindern zutrauen kann. Als ich mich doch dafür entschieden habe es zu versuchen, habe ich sehr lange recherchiert, um einen geeigneten Ort zu finden. Ich wollte nicht zu weit weg und wollte keine Zeit mit fahren verschwenden. Nach kurzem Check war klar, dass ich mit dem Motorrad hinfahren könnte, da es tatsächlich recht schön werden würde. Allerdings wäre ich wohl auch bei schlechtem Wetter mit dem Motorrad gefahren. Ich fand ein Hotel im Schwarzwald gerade mal eine Stunde entfernt. Es sollten vier Tage werden. Ich war unglaublich aufgeregt. Das war das allererste Mal in meinem Leben, dass ich allein verreisen würde. Als Angestellte bin ich zwar allein zu Firmenschulungen und Feiern gefahren, war aber dort dann mit mir bekannten Menschen unterwegs.

Ich packte am Sonntag schon meine Taschen für die Fahrt. Ich entschied mich für eine große, wasserdichte Rolle, in der das meiste hineinpasste. Für das Handy hatte ich noch kurzfristig eine wasserdichte Halterung bestellt, um mit dem Handynavi fahren zu können. Wie es sich für einen echten Biker gehört, habe ich mir vorher trotzdem angeschaut, wie der Weg auf der Landkarte aussieht und habe die Einstellung im Routenverlauf so ausgewählt, dass Autobahnen vermieden werden. Meinen Kindern schien es gar nichts auszumachen, dass ich einige Tage abwesend sein würde. Nachmittags ging es los mit dem Motorrad. Ich hatte mir eine Route ausgesucht, in der ich noch tanken konnte. Die Fahrt selbst war sehr angenehm, da ich fast ausschließlich Landstraße fuhr. Nach etwas mehr als einer Stunde war ich endlich angekommen.

Eine schwarze Gepäckrolle auf dem Boden neben einer weisen Tigerstatue

Der Check-in lief reibungslos und ich packte meine Sachen erst mal ins Zimmer. Ich entschied mich, die Hotelanlage zu erkunden und anschließend die nähere Umgebung anzuschauen. Ich fühlte mich etwas verloren, denn außer dem Abendessen hatte ich keine Termine. Den ersten Abend habe ich zugegebenermaßen mit unfassbar viel Handyzeit verbracht. Gut das ich einen Handytimer für bestimmte Apps eingestellt hatte. Am folgenden Tag habe ich mir meine Wellnesstasche, die zum Aufenthalt gehörte, besorgt und bin eine Runde im Schwimmbad geschwommen. Anschließend lag ich sehr lange auf der Liege und habe aus dem Fenster geschaut. Ich kann dir sagen eine Stunde lang wirklich nichts tun ist mir unglaublich schwergefallen.

Da ich mir am Vorabend ein paar Flyer besorgt hatte, wusste ich, dass ich mir den Wellnesswald anschauen wollten. Schließlich war ich ja hier, um zu entspannen. Ich packte also meine Tasche und lief zum nahegelegenen Waldgebiet. Total stilgerecht mit Ballerinas. 🙊 Der Wald ist so aufgebaut, dass er mehrere Stationen hat, die mit Impulsen dazu einladen, in dich hinein zu spüren. Ich habe noch nie so lange für die paar Kilometer gebraucht. Zu meinem Glück waren kaum Menschen unterwegs, so konnte ich diese Erfahrung voll auskosten und mich jeder Station voll hingeben.

Ein hängender Metallsessel
Ein Klangstein mit einer Tafel mit Beschreibung nebendran

Am zweiten Tag überlegte ich, ob ich noch einen großen Ausflug machen möchte. Allerdings habe ich mich dann erinnert, dass ich mich erholen wollte 😅. Also bin ich stattdessen den “Krabbenweg” gegangen. Der Weg dahin war auch schon eine kleine Wanderung von 2,5 Kilometern. Hier wurde mir bewusst, wie schön ruhig der Wellness Wald im Vergleich war. Es kamen mir Schulklassen und Rentnergymnastikgruppen entgegen.

Ein Rabe aus Mosaiksteinen
Ein Rabe aus Mosaiksteinen.
Beine auf einer Liege im Halbschatten auf einer Wiese.
Entspannen in der Sonne.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit schwimmen, sonnen, malen und Hörbuch hören. So was habe ich schon sehr lange nicht mehr gemacht. Am Abend bin ich dann in der Lobby gesessen und habe gebloggt. Abgesehen davon, dass es hier kostenlosen Kaffee aus dem Automaten gab, war es hier ruhiger als im Hotelzimmer. Denn ein Luftkurort hat zwar zum einen den Vorteil, dass keine kreischenden Kinder oder Jugendliche vorhanden sind, dafür aber schwerhörige ältere Personen. Ich hatte keine Lust wie am Vorabend die Nachrichten als Hörspiel anzutun und habe ich mich an den Ort verzogen, an dem sonst nie jemand zu sehen war. Außer zu bloggen, habe ich die Zeit noch um meine Motorradtour für den nächsten Tag zu planen. Meine Rückfahrt sollte mit einer ausgiebigen Tour enden.

Nach dem Frühstück und dem Check-out am nächsten Morgen gings los. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Navi genoss ich die Tour, die ich oft mit kleinen Abstechern zu noch kurven reicheren Strecken erweiterte. Statt einer Stunde war ich nach ca. drei Stunden wieder zu Hause. Da mein Mann mir mehrfach erklärte, wie gut es doch ohne mich lief, wird das ganz sicher nicht der letzte Urlaub allein sein.

Einschulung

Ohne den kleinen Bruder. Vorführung. Kinder auf die Bühne und in ihre Klassen. Ansprache der Schulleiterin, die Ansagen fand ich sehr absurd. Sie hat uns auf Dinge hingewiesen, die ich so nicht erwartet hatte. Dass die Kinder keine Smartwatch brauchen, dass die Kinder ihren Schulweg allein schaffen und nicht bis ins Klassenzimmer begleitet werden müssen, dass die Hausaufgaben für die Kinder und nicht die Eltern gedacht sind. Ihrer Ansicht nach würde der Spaß an der Schule durch die Eltern und Großeltern und deren Druck vergehen. Dann gabs kurz einen Sekt und ich habe mich mit Eltern und Großeltern unterhalten. Es gab noch ein Klassenfoto und dann wollte unser Sohn schon heim. Zu Hause gab es noch ein Familienfoto, allerdings ohne den Kleinen. Der war in der Kita, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass er bei solchen Veranstaltungen einfach nicht lange mitmachen kann. So konnten mein Mann und ich uns uneingeschränkt auf unseren Großen konzentrieren.

Ein Foto mit Mutter, Vater und Kind, das seine Schultüte hochhält.
Stolzer Erstklässler

Workshop

Zum Auftakt für mein Gruppenprogramm im Oktober gab ich im September einen Workshop mit abgespeckten Inhalten zum Thema Prokrastination als kreativer Chaot. Ich nutzte viel das Whiteboard, weil ich normale Präsentationen nicht ausstehen kann, und schließlich sollten die Teilnehmer mitarbeiten. Das lief auch tatsächlich recht gut. Einmal wollte ich, dass wir alle gemeinsam auf dem Whiteboard unsere Ideen sammeln, das hat überhaupt nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Zum Glück hat es niemanden gestört, dass wir hier technische Probleme hatten. Obwohl ich gelegentlich das Gefühl hatte, dass ich den Faden verloren hatte, konnten die Teilnehmer:innen trotzdem einiges mitnehmen. Die Aufzeichnung hat leider gar nicht funktioniert, sodass ich sie nicht mal im Nachgang zur Verfügung stellen konnte.

Ein Laptopbildschirm mit Whitboard

Keine Blognacht

Diesen Monat gab es keine Blognacht für mich. Eine Migräne hat mich leider total außer Gefecht gesetzt und so konnte ich nicht daran teilnehmen. Einen Blogartikel habe ich dennoch veröffentlicht. Der war geplant für den Fall, dass mir der Impuls nicht zusagen sollte. So schrieb ich einen Blogartikel, wie du als kreativer Chaot mehr Struktur bekommen kannst.

Was sonst noch so los war:

Ausgehängte Küchenschranktür
Kaputte Küchenschranktür
Ein Smart auf der Hebebühne.
Das Fahrzeug von meinem Mann war wieder in der Werkstatt
Ein Holzkletterturm
Viele Spielplatzbesuche
Mein Mann und ich haben eine Gesichtsmaske.
Wir tun etwas für unsere Schönheit.
Ein Winkel an einem Holzrahmen
Die Rollläden mussten getunted werden.
Ein zerkratzter Kotflügel
Ich habe leider ein parkendes Auto erwischt.

Was steht im Oktober an?

  • Elternabend in der Schule
  • Wellnessday mit meiner besten Freundin
  • Diverse Schließtage in Kita und Schule
  • Untersuchung vom Großen beim Kinderarzt
  • der 90. Geburtstag meiner Oma
  • Halloween
  • Therapie
  • Blognacht

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Mehr Struktur als kreativer Chaot

Mehr Struktur als kreativer Chaot

Wenn du zu den kreativen Chaoten gehörst, die Schwierigkeiten haben, sich zu strukturieren, Prioritäten zu setzen und sich mehr um dich zu kümmern, dann bist du nicht allein. Der Spagat zwischen der Arbeit, der Kinderbetreuung und der eigenen kreativen Entfaltung kann überwältigend sein. Aber keine Sorge, in diesem Artikel werde ich dir einige Tipps geben, wie du mehr Struktur in deinen Alltag und dein Unternehmen bringen kannst.

Erkenne deine kreativen Stärken

Zuerst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass deine Kreativität ein wertvolles Gut ist. Du musst nicht versuchen, sie zu unterdrücken, um mehr Struktur zu erreichen. Stattdessen solltest du lernen, wie du deine kreativen Fähigkeiten in deine tägliche Routine einfließen lassen kannst. Vielleicht funktioniert das für dich am besten in Form von kurzen kreativen Pausen zwischen den Aufgaben oder einem speziellen kreativen Projekttag in der Woche.

Routine ein Schlüssel zur Struktur und Balance

Wenn du zu denjenigen gehörst, die sich schwer fokussieren können, ist eine etablierte Routine ein Rettungsanker. Durch das Festlegen von festen Zeiten für Aktivitäten wie aufstehen, arbeiten, kreative Pausen und Entspannung kannst du die Kontrolle über deine Zeit behalten.

Denk daran, dass deine Routine flexibel sein kann, um deine Kreativität zu berücksichtigen. Nutze die Morgenstunden, wenn du am produktivsten bist, für wichtige Aufgaben. Plane kreative Ausbrüche ein, wenn du Inspiration verspürst. Strukturiere den Tag so, dass er zu deinem Lebensstil passt.

Eine durchdachte Routine kann dir helfen, deine Ziele zu erreichen und den Stress zu minimieren, der oft chaotische Tage begleitet. Gleichzeitig ist sie der Schlüssel zur Erhaltung eines gesunden Gleichgewichts zwischen Arbeit und Privatleben. Wenn du also nach mehr Struktur in deinem Leben suchst, starte mit der Gestaltung einer kreativen und flexiblen Tagesroutine.

Setze klare Ziele für mehr Struktur

Kreative Chaoten neigen dazu, sich von einer Idee zur nächsten treiben zu lassen, ohne einen klaren Plan und Struktur zu haben. Das kann zur Überforderung führen. Versuche, dir klare Ziele zu setzen, sowohl für deinen Alltag als auch für dein Unternehmen. Was möchtest du in den nächsten Wochen erreichen? Schreibe diese Ziele auf und halte sie sichtbar. Dies hilft dir, den Fokus zu behalten.

  1. Tägliche Gewohnheiten: Setze Ziele für deine täglichen Gewohnheiten, die deine Effizienz steigern. Zum Beispiel: „Ich werde jeden Morgen 30 Minuten für meine Aufgabenplanung reservieren.“
  2. Meilensteine: Teile große Ziele in kleinere Meilensteine auf. Das macht den Fortschritt sichtbarer und motiviert dich, weiterzumachen.
  3. Rückwärtsplanung: Beginne mit dem Endziel und arbeite rückwärts. Welche Schritte musst du unternehmen, um dorthin zu gelangen? Das hilft, einen klaren Pfad zur Zielerreichung zu erstellen.
  4. Visualisierung: Visualisiere deine Ziele regelmäßig. Stelle dir lebhaft vor, wie es ist, wenn du deine Ziele erreicht hast. Das kann dich motivieren und fokussiert halten.
  5. Selbstüberwachung: Halte deine Fortschritte und Erfolge fest. Verwende ein Tagebuch, eine App oder andere Tools, um deine Ziele und Aufgaben zu verfolgen.

Priorisiere Aufgaben

Priorisieren kann eine Herausforderung sein, wenn du viele Ideen im Kopf hast. Aber es ist entscheidend, um deinen Tag effektiv zu strukturieren. Erstelle eine Liste deiner Aufgaben und ordne ihnen Prioritäten zu. Versuche, dich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren und lass die weniger wichtigen Aufgaben, bis du die dringenden erledigt hast. Weise bestimmten Tagen der Woche oder bestimmten Zeiträumen klare Themen zu. Zum Beispiel: Montag für Kreativarbeit, Dienstag für Verwaltungsaufgaben, Mittwoch für Kundenkommunikation usw. Bewerte Aufgaben oder Ziele nach ihrem Wert und ihrer Bedeutung. Welche Ziele werden die größte positive Auswirkung haben? Priorisiere sie entsprechend.

Nutze Tools und Techniken

Es gibt zahlreiche Tools und Techniken, die dir bei der Strukturierung deines Alltags und deines Unternehmens helfen können. Zum Beispiel können To-do-Listen, Time-Blocking oder Projektmanagement-Software nützlich sein. Experimentiere mit verschiedenen Ansätzen, um herauszufinden, was am besten zu dir passt.

Ein paar davon habe ich dir aufgeführt.

1. Mind Mapping-Tools: Mind-Mapping ist eine Methode, um Gedanken und Ideen zu visualisieren. Mit Tools wie „MindMeister“ oder „XMind“ kannst du deine Ideen organisieren und Beziehungen zwischen ihnen herzustellen.

2. Aufgaben- und Projektmanagement-Tools: Tools wie „Trello“, „Asana“ oder „Notion“ sind flexibel und kannst du verwenden werden, um Aufgaben und Projekte zu verfolgen. Die visuellen Boards, Listen und Kalende sprechen deine kreative Ader besonders an.

3. Notiz-Apps: Apps wie „Evernote“ oder „OneNote“ ermöglichen es dir, Gedanken, Ideen und Inspirationen schnell festzuhalten und in strukturierter Form zu organisieren.

4. Zeitmanagement-Techniken: Die Pomodoro-Technik, bei der die Arbeit in Intervallen mit Pausen geteilt wird (z. B. 25 Minuten Arbeit, 5 Minuten Pause), kann dir als kreativer Chaotin helfen, produktiv zu bleiben, ohne dich überfordert zu fühlen. Teste die Dauer, die du fokussiert an deiner Arbeit bleiben kannst und passe die Zeiten an.

Delegiere und bitte um Unterstützung

Selbstfürsorge ist für selbstständige Mütter besonders wichtig. Du musst nicht alles alleine schaffen. Delegiere Aufgaben, sei es im Haushalt oder im Geschäftsbereich, und bitte um Unterstützung von Freunden, Familie oder professionellen Dienstleistern. Wenn du dich um dich selbst kümmerst, kannst du besser für deine Familie und dein Unternehmen sorgen.

Schaffe eine inspirierende Arbeitsumgebung

Als kreative Person ist deine Umgebung entscheidend für deine Produktivität. Gestalte deinen Arbeitsplatz so, dass er dich inspiriert und motiviert. Füge persönliche Elemente hinzu, die dir Freude bereiten, und sorge für Ordnung, damit du dich besser konzentrieren kannst.

  1. Inspiration Walls: Wände mit inspirierenden Bildern, Zitaten und Fundstücken geschmückt sein, die als Kreativitätsquellen dienen.
  2. Kreative Chaos-Zonen: Bestimmte Bereiche, die bewusst chaotisch gehalten werden, um spontane Ideen und Gedanken festzuhalten.
  3. Sammelstellen: Verschiedene Behälter oder Regale, in denen Materialien, Notizen und Gegenstände für bestimmte Projekte gesammelt werden.
  4. Verschiedene Notizbücher: Mehrere Notizbücher für unterschiedliche Zwecke – Ideensammlung, Skizzen, Projektpläne usw.

Mehr Struktur mit geplanten Auszeiten

Nimm dir bewusst Zeit, um deine Batterien aufzuladen und dich neu zu fokussieren. Diese Momente sind nicht nur für deine Produktivität von entscheidender Bedeutung, sondern sie tragen auch zu deinem Sicherheits- und Wohlbefinden bei. In diesen Augenblicken der Erholung kannst du frische Inspiration schöpfen und deine Kreativität wieder aufleben lassen.

Kreative Auszeiten können in verschiedenen Formen stattfinden. Vielleicht gönnst du dir kurze Spaziergänge, praktizierst Achtsamkeitsübungen oder einfach nur Momente des Nachdenkens und Entspannens. Indem du diese kleinen Rituale in deinen Alltag integrierst, wirst du besser in der Lage sein, den Anforderungen eines geschäftigen und strukturierten Lebens gerecht zu werden. Gleichzeitig behältst du ein größeres Gefühl von Kontrolle und Sicherheit, da du immer noch die Zeit für dich und deine kreative Entfaltung findest.

Lerne Nein zu sagen

Eines der wichtigsten Werkzeuge, um mehr Struktur und Selbstfürsorge in dein Leben zu integrieren, ist die Fähigkeit, höflich Nein zu sagen und klare Grenzen zu setzen. Für dich als kreative Chaoten kann das eine Herausforderung sein, da du oft geneigt bist, dich für zu viele Projekte und Verpflichtungen zu engagieren. Hier sind einige Tipps, wie du höflich Nein sagen kannst:

Sei ehrlich, aber respektvoll: Wenn du eine Anfrage ablehnen möchtest, sei aufrichtig und freundlich. Erkläre, warum du dich entscheidest, Nein zu sagen, ohne jemanden zu verletzen.

Priorisiere deine eigenen Bedürfnisse: Denke daran, dass Selbstfürsorge wichtig ist. Wenn du bereits überlastet bist, ist es in Ordnung, Nein zu sagen, um Zeit für dich selbst zu schaffen.

Biete alternative Lösungen an: Wenn möglich, schlage Alternativen vor, die weniger zeitaufwendig sind oder zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden können. Das zeigt, dass du bereit bist zu unterstützen, wenn es besser in deinen Zeitplan passt.

Übe im Voraus: Wenn das Neinsagen schwerfällt, übe im Voraus, was du sagen möchtest. Das gibt dir Selbstvertrauen und hilft dir, höflich und bestimmt Nein zu sagen.

Die Fähigkeit, höflich Nein zu sagen und klare Grenzen zu setzen, wird dir dabei helfen, deine Zeit und Energie strukturierter zu verwalten. Es ermöglicht dir, dich auf die Aufgaben zu konzentrieren, die für dich am wichtigsten sind, und gleichzeitig Selbstfürsorge zu praktizieren, um ein strukturiertes Leben zu führen.

Nutze Erinnerungen für strukturierten Alltag

Besonders für kreative Chaoten sind Erinnerungen ein unschätzbarer Helfer. Sie verhindern, dass du wichtige Aufgaben und Fristen aus den Augen verlierst und tragen dazu bei, dass du die Kontrolle über dein Leben behältst.

Die Einrichtung von Erinnerungen kann deinem Tagesablauf eine feste Struktur verleihen und somit mehr Ordnung und Kontrolle schaffen. Es ist ein Weg, um sicherzustellen, dass du deine Zeit effizient nutzt und dich nicht von unvorhergesehenen Ablenkungen ablenken lässt.

Erinnerungen sind auch ein beruhigendes Sicherheitsnetz gegen Vergesslichkeit und Unorganisiertheit. Egal, ob du Telefonalarme einstellst, Haftnotizen verwendest oder E-Mail-Erinnerungen einrichtest – die Verwendung von Erinnerungen kann dir dabei helfen, deine Ziele zu verfolgen und ein Gefühl von Struktur und Stabilität in deinem Tagesablauf zu schaffen.

Denke daran, Erinnerungen sollten flexibel sein und sich deinem kreativen Rhythmus anpassen. Sie dienen dazu, dich zu unterstützen, nicht um dich zu erdrücken. Nutze dieses mächtige Werkzeug, um deine Tage produktiver und organisierter zu gestalten und so ein erfüllteres Leben zu führen.

Suche dir Unterstützung und Austausch

Du bist nicht allein in dieser Herausforderung. Suche nach Gleichgesinnten oder schließe dich einer Community an. Der Austausch von Erfahrungen und Tipps kann sehr hilfreich sein, um dir mehr Struktur im Alltag zu ermöglichen.

Beispiele, wo du Unterstützung und Austausch finden kannst:

  • Lokale Eltern- und Unternehmergruppen
  • Online-Community
  • Kurse und Workshops
  • Business-Coach oder Mentor
  • Freunde und Familie

Bleibe flexibel

Schließlich, erlaube dir, flexibel zu sein. Das Leben mit Kindern und einem eigenen Unternehmen ist nicht immer vorhersehbar. Es wird Tage geben, an denen deine Pläne über den Haufen geworfen werden. Akzeptiere dies und passe dich an, anstatt dich darüber zu ärgern. Ein wesentlicher Teil der Struktur im Leben von kreativen Chaoten ist die Akzeptanz von unvorhergesehenen Ereignissen und die Fähigkeit, flexibel zu bleiben.

Unser Leben ist oft unberechenbar, besonders wenn wir Mütter sind, die gleichzeitig selbstständig arbeiten. Unvorhergesehene Ereignisse, sei es eine plötzliche Krankheit des Kindes oder ein unerwarteter Auftrag, können unsere Pläne durcheinanderbringen. Das bedeutet nicht, dass unsere Bemühungen zur Struktur umsonst waren, sondern dass wir die Möglichkeit haben, uns anzupassen.

Die Akzeptanz von unvorhergesehenen Ereignissen reduziert den Stress und die Frustration, die mit plötzlichen Veränderungen einhergehen. Indem wir flexibel bleiben und kreativ auf Herausforderungen reagieren, können wir die Kontrolle über unser Leben behalten. Es erlaubt uns auch, unsere Fähigkeit zur Improvisation zu nutzen, die für kreative Köpfe oft von großem Vorteil ist.

Du als kreative Chaotin kannst gelassener sein, wenn du die richtigen Strategien zur Strukturierung deines Alltags und deines Unternehmens finden. Nutze deine Kreativität als Vorteil und finde Wege, wie sie dich in deinem Leben und deinem Geschäft voranbringt. Du hast die Fähigkeiten und die Stärke, diese Herausforderungen zu meistern.

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