Warum ich keinen privaten Blog mehr führe

Als ich damals mich selbstständig 2019 gemacht, war für mich klar, dass ich keinen Businessblog führen werde. Es sollte bei einem separaten Blog bleiben. Warum sich das geändert hat, liest du hier im Beitrag.

Der Anfang des privaten Blogs

2017 habe ich meinen Mamiwahnsinnblog gestartet. Der war damals eine Art Traumaheilung, weil die Geburt unseres ersten Sohnes für ihn und mich sehr traumatisch war. Unser Sohn war anders als alle Kinder, die ich in meinem Umfeld erlebt habe und dadurch auch auf so viel Gegenwehr bei den nahen Verwandten gestoßen bin. Deshalb wollte ich mit dem Blog eine Plattform haben, wo andere Mütter lesen können, dass es auch andere Kinder gibt. Die mehr von allem brauchen. Viel mehr, denn unser Sohn hat schon immer viel Aufmerksamkeit gebraucht, viel von mir als Mama gebraucht. Er hat alle anderen Personen nicht akzeptiert, auch den Papa nicht. Das war für mich sehr herausfordernd und weil es meiner Ansicht nach ganz bestimmt noch ganz viele Mamas gab, die es aber nicht zugegeben haben. So wollte ich mit dem Blog eine Plattform schaffen, wo sie sich verstanden fühlen konnten. Dann kamen die ganzen Herausforderungen, die es eben gibt, wenn man ein sehr anspruchsvolles Kind hat. So wurden Blogartikel nur in Vier-Wochen-Takt veröffentlicht. Ich habe für diese Blogartikel unglaublich lange gebraucht, weil ich sie meistens am Handy, während der Kleine auf mir geschlafen hat, geschrieben habe. Als er dann größer war und ich die Möglichkeit hatte anders zu schreiben, kam wieder eine Arbeitsstelle dazu, folglich entsprechend weniger Zeit.

Instagram oder Bloggen

Ich habe nebenher noch einen Instagram Account bespielt, nahezu täglich. Ich glaube, es war fast täglich, ohne Storys. Unfassbar, wenn ich darüber nachdenke, wie das früher war und jetzt habe ich, viel mehr Social-Media-Accounts. Da war vieles noch schwerer. Vor allem die Blogartikel zu schreiben, weil mir irgendwann keine Themen mehr eingefallen sind, über die ich hätte schreiben können. Im Nachhinein wäre es natürlich einfach gegangen, die Erlebnisse, die ich in Instagram geteilt habe, auch auf dem Blog zu teilen. Dafür hat mir schlicht die Lust und die Zeit gefehlt. Ein Bild aus dem Alltag und meine Gedanken und Erlebnisse dazu, ging dagegen recht leicht. Die Herausforderungen sind mit der Zeit auch so enorm geworden, dass ich sie gar nicht mehr so erfassen konnte um sie dann auch auf dem Blog zu teilen.

Doch etwas gebloggt

Später kam die zweite Schwangerschaft und bei mir der Drang, einer Arbeit nachzugehen, die ich von zu Hause aus tun kann. Um für meine Kinder, da sein zu können, da die Arbeitsstelle, die ich hatte, nicht optimal war. Mit der Selbstständigkeit kam dann auch eine professionelle Webseite und irgendwann die Idee, dass ich über den Blog auch Kundinnen gewinnen kann. Daran ist die Judith von Sympatexter schuld. Die mit ihren Blogchallenges dazu geführt hat, dass ich das Bloggen wieder angefangen habe. Aber auch auf dem Businessaccount war es unglaublich schwer zu bloggen, ich habe mich wieder schwergetan Inhalte zu finden. Für meine virtuelle Assistenztätigkeit bin ich damals in die Zeitmanagements und Selbstmanagement Schiene gegangen und habe zu Themen der Büroorganisation Artikel verbloggt. Die Inhalte wurden aber zäh und mühselig zusammengesucht. Es hat wirklich lange gedauert, bis ich Blogartikel geschrieben und veröffentlicht hatte. Wirklich beworben habe ich sie dann aber leider nicht.

Machs einfacher

Schließlich habe ich angefangen, die Inhalte, die ich auf Instagram posten wollte, zu Blogartikeln zusammenzuführen, bis ich eines Tages gemerkt habe, dass es andersherum sinnvoller ist. Erst ein Blogartikel schreiben und dann aus dem Blogartikel Inhalte zu erstellen. Damals hat mir geholfen, mich mehrere Wochen auf ein Thema zu fokussieren und dafür Inhalte zu erstellen. Das bedeutete, dass ich für den Blog wieder nur alle vier Wochen Artikel verfasst hatte. Die ersten Blogartikel waren sogar Instagram Posts, die ich einfach genauso wie sie waren, auf dem Blog veröffentlicht hatte. Von SEO hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch immer keine Ahnung.

Jahresrückblog war schuld

Schließlich kam der erste private Blogartikel auf dem Businessblog. Da war auch wieder die Liebe Judith dran schuld. Ich habe bei diesem Jahresrückblick mitgemacht und habe mich gefragt auf welchem Blog ich, das denn jetzt veröffentlichen soll. Soll er jetzt auf dem privaten oder auf dem Business Account veröffentlicht werden. Ich müsste noch mal nachschauen, ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass diese Rückblick der Erste tatsächlich auf dem privaten Blog veröffentlicht wurde. Es gingen mehrere Blogchallenges ins Land, mit der lieben Judith zusammen und irgendwann gab’s die Frage den privaten Blog behalten oder nur den Businessblog. Es war dann klar, dass ich keine zwei Blogs betreiben kann. Der private Block lag zu dem Zeitpunkt sowieso schon brach.

Und so entschloss ich mich 2022 beim Jahresrückblick die Aufgabe mit aufzunehmen im Jahr 2023 die beiden Webseiten zu fusionieren. Ein zusätzlicher ausschlaggebender Grund war auch ein Anwaltsschreiben, dass behauptete, dass ich Google Fonts verwende und ich irgendwelche horrenden Summen zahlen sollte. Ich bin das Risiko eingegangen und habe das Schreiben ignoriert und den privaten Blog sofort eingestampft und alle Beiträge rübergeholt in den Businessblog. Auf meinem Businessblog hatte ich von vornherein kein Google Fonts verwendet und hatte somit auch keine Schwierigkeiten damit, das mir irgendwelche Abmahnungen drohen konnten.

Wenn ich darüber nachdenke, glaube ich, dass ich den privaten Blog bestimmt so umfangreich hätte gestalten können, wie ich es jetzt im Businessblog gemacht habe. Dafür hätte ich aber dranbleiben müssen. Nach meiner jetzigen Erfahrung weiß ich, dass ich nur besser geworden bin im Bloggen, weil ich regelmäßig geschrieben habe und auch noch immer schreibe. Mit all den Fehlern, grammatikalischen Ausuferungen und was es sonst noch alles gab. Die Verwendung von KI und dann festzustellen, dass ich die Anrede (Sie-Form) vergessen hatte abzuändern, in meinen Entwürfen.

Warum gibt es keinen privaten Blog mehr?

Es gibt keinen separaten privaten Blog mehr, weil ich Business und privat als Selbstständige gar nicht trennen kann. Das bedeutet, dass du hier auf dem Blog natürlich auch privates und persönliches lesen kannst. Dazu zählen die Rückblicke, die 12von12, die Reflect in Learn und meistens auch die Impulse aus der Blognacht. Mir ist der Schritt etwas schwergefallen, weil ich jetzt natürlich meine Zielgruppe und auch meine Inhalte geändert habe. Somit wird vermutlich keine Person die Texte finden, die ich damals im privaten Blog verfasst habe. Um mich aber besser kennenzulernen und wenn dir ganz arg langweilig ist, kannst du zum Beispiel auch die Geburt unseres ersten Sohnes nachlesen. ln all ihrer Freude oder eben nicht, wie sie damals stattgefunden hat. Wer mich gut kennt, kann den Schmerz und die Hilflosigkeit aus diesen ganzen humorvoll geschriebenen Texten herauslesen. Vielleicht überlege ich mir, dass ich diese Texte SEO tauglich, noch mal so überarbeite, dass sie dann entsprechend gefunden werden können.

Bin ich eine Expertin?

lch habe lange gedacht, dass ich überhaupt gar keine Experten bin. Daher war ich der Meinung, dass ich auf diesem Businessblog gar keine Inhalte veröffentlichen kann, die für andere Personen relevant sein könnten. Erst später kam die Erkenntnis, dass ich mit den Erfahrungen die ich gemacht habe, genug Material und Themen zusammenbekommen konnte, um hilfreiche Blogartikel für meine Kundinnen erstellen zu können. Somit schließt sich der Kreis. Das Warum wurde nur verschoben, da ich jetzt auf meinem Businessblog mit den privaten Inhalten, meine Erfahrungen teilen kann. So das ich Personen erreichen kann die noch am Anfang stehen und mit entsprechenden Probleme haben. Denn obwohl es viel Expertinnen gibt die Stressmanagement anbieten, befasst sich kaum jemand mit den Besonderheiten die kreative Chaotinnen im Bezug auf Stress haben.

Lerne dich besser kennen mit meinem Workbook “Liebe dein Chaos”.

„Ruhe ist nichts für mich“ bist du dir da sicher?

In diesem Blogbeitrag dreht sich heute alles um den Glaubenssatz „Ruhe ist nichts für mich“ besonders für kreative Chaotinnen wie dich, kann es eine Herausforderung sein sich bewusst Zeit für Ruhe und Entspannung zu nehmen. Du neigst nämlich dazu, von einer Aufgabe zur nächsten zu hetzen, in dem Glauben, dass du dann produktiv sein musst und ständig in Action. Du erfährst die Konsequenzen für deine mentale, emotionale und physische Gesundheit und warum sich dieser Glaubenssatz so hartnäckig hält. Außerdem bekommst du konkrete Tipps und Strategien, wie du die Angst vor der Ruhe und Entspannung überwinden kannst, sowie Vorteile von Ausgeglichenheit und Selbstfürsorge für deine langfristige persönliche und berufliche Entwicklung. Am Ende des Tages geht’s darum, dass du dein Leben in Balance mit deinen Bedürfnissen und Werten ausleben kannst.

Warum ist Ruhe wichtig für dich?

Wer kreativ arbeitet, braucht Ruhe und Entspannung, denn in der Zeit der Stille und Entspannung schafft es der, das Gehirn abzuschalten. Die äußeren Reize auszublenden und somit wieder eine tiefere Verbindung zur inneren Kreativität herzustellen. Die Ruhezeiten ermöglichen deinem Gehirn, sich zu regenerieren. Das kann dazu beitragen, dass kreative Blockaden überwunden werden und der Flow wieder gefördert wird. Dir ging es sicher so, dass du unter der Dusche, beim Spaziergang oder beim Autofahren die besten Ideen hattest. Das lag daran, dass dein Gehirn eine Pause von deiner üblichen Arbeit hatte und es die Möglichkeit hatte, neue kreative Ideen zu entwickeln. Es unterstützt nicht nur den kreativen Prozess, sondern fördert das allgemeine Wohlbefinden. Es ist wichtig, dass du Ruhezeiten bewusst in deinen Arbeitsalltag integrierst und es genauso für priorisierst wie deine produktiven Arbeitszeiten.

Welche Auswirkungen hat ein hektischerer Lebensstil

Egal, ob positiver oder negativer Stress, wenn dieser Dauerzustand ist, dann führt das irgendwann zu mentalen Gesundheitsproblemen wie Angstzustände, Depressionen und Burnout. Die ständige Anspannung und der Mangel an Ruhe können die mentale Belastbarkeit verringern und das Risiko für physische Erkrankungen erhöhen. Denn dein Körper ist immer gewillt einen Ausgleichszustand herzustellen, nach Anspannung muss Entspannung folgen. Zudem kann es dazu führen, dass du eine emotionale Erschöpfung erlebst, die zusätzlich zu einem Gefühl von Überforderung führen kann. Menschen, die ständig unter Druck stehen, Schwierigkeiten haben ihre Emotionen zu regulieren und positive Beziehungen aufrechtzuerhalten. Es führt zu mehr Streitigkeiten zu deinen Mitmenschen, was im schlimmsten Fall zu Isolation und Einsamkeit führen kann. Dein Körper reagiert auf chronischen Stress mit vielen physischen Symptomen unter anderem Müdigkeit, Schlafstörung, Magen-Darm-Beschwerden und Kopfschmerzen. Das Risiko für Immunschwächen und Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Diabetes ist auch erhöht.

Tipps und Strategien, um die Angst vor Ruhe und Entspannung zu überwinden

Wenn du gerade damit anfängst, Achtsamkeit zu praktizieren, dann ist es so wie mit allem, was du das erste Mal tust, du darfst üben. Versuche nicht sofort 20 Minuten oder 30 Minuten zu meditieren oder eine lange Pause einzulegen, sondern stelle dir einen Timer auf 5 Minuten ein. Versuche erstmal eine Atemübung zu machen, indem du 5 Minuten lang darauf achtest, wie sich dein Atem anfühlt. Sobald du die 5 Minuten geschafft hast, machst du das eine Woche lang, um deinem Körper zu zeigen: Das machen wir jetzt regelmäßig, so kann er sich darauf einstellen. Du kannst deine Ruhezeit in die Natur verbringen oder du versuchst eine Yogaübung. Plane deine Ruhephase ein. Wenn du dir die Entspannung nur vornimmst und nicht einplanst, wirst du sie nicht umsetzen. Falls du dabei Unterstützung brauchst, kann ich dir den Umsetzungsbooster empfehlen.

Ich brauche immer Action

Nichts zu tun darfst du wie die meisten von uns wieder lernen. Sich darauf einzulassen mehr Ruhe im Alltag zu bekommen ist dann total ungewohnt. Gerade dann, wenn du es gewohnt bist, immer in Action zu sein. Natürlich ist es gut, wenn du dich mit aktiven Tätigkeiten Arbeiten planen, Problem lösen, produktiv und ausgeglichen fühlst. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann musst du da was ändern. Dieses Stillstehen und diese Passivität oder dieses passive Verhalten kann sich unnormal anfühlen. Denn du bist es natürlich gewohnt, dass du immer etwas kreierst in unterschiedlicher Art und Weise. Versuche zu schauen, ob du dir die Zeit nehmen kannst, probier aus, was ich gut für dich anfühlt.

Was verändert sich mit mehr Ruhe

Was ändert sich denn jetzt, wenn du es schaffst regelmäßig Ruhezeiten zu nutzen? Dein Körper wird es merken. Deine mentale und physische Gesundheit wird sich verbessern, wenn du es schaffst, zur Ruhe zu kommen. Du wirst deine stressige Situation besser annehmen und bewältigen können. Du wirst kreativer, weil du deine Energie wieder aufladen kannst. Deine Konzentration und auch deine Produktivität wird sich steigern. Zwischenmenschliche Beziehungen können sich verbessern.

Aktive Entspannungsübungen

Ich möchte dir nun einige aktivere Entspannungsübungen geben, die dein Gehirn zur Ruhe kommen lassen. Dein Körper sollte sich lediglich von der Arbeit und dem, was du sonst tust, unterscheiden. Du kannst Progressive Muskelentspannung ausprobieren, dabei werden verschiedene Muskelgruppen nacheinander angespannt und wieder entspannt. Das vermittelt dir den Eindruck, dass du aktiv an der Entstehung deines Körpers beteiligt bist.

Yoga bietet die Möglichkeit, sich zu bewegen und dennoch eine Art Meditation zu praktizieren. Du musst während der Übungen auf deinen Atem achten. Die Übungen selbst sind dafür ausgelegt, dass der Körper Spannungs- und Entspannungspositionen landet.

Tai chi kann eine wunderbare Möglichkeit sein, dass du dich bewegst und Stress abbaust. Das ist eine traditionelle chinesische Kunst, die eine sanfte und fließende Form der Bewegung ist. Es ist ebenfalls möglich, Tanzen und körperliche Aktivitäten zu kombinieren, um dich zu entspannen. Die freigesetzten Endorphine beruhigen deinen Geist und machen dich ausgeglichener.

Wenn deine Hände beschäftigt sind, kommt dein Geist zur Ruhe

Mir geht es so, dass wenn ich meine Hände beschäftige, mein Kopf abschalten kann. Darum zählt zu meinen Entspannungsphasen immer etwas, womit ich meine Hände beschäftige. Dazu zählen z. B. Stricken, Häkeln oder Basteln. Als Naturmensch empfehle ich dir gärtnern. Wenn du Freude daran hast, deine Liebsten zu versorgen, könnte backen eine wunderbare Möglichkeit sein, dich zu entspannen. Und natürlich geht in jeglicher Form künstlerische Aktivität wie Malen, Zeichnen, kritzeln oder Kalligrafie.

Wenn du für kreative Entspannungsmöglichkeiten Tipps benötigst, dann empfehle ich dir mein E-Book 30 kreative Selbstfürsorgeideen.

5 Vorteile für ein Morgenritual

Wenn du morgens nach dem Ausschalten des Weckers sofort anfängst, durch soziale Medien zu scrollen, dann hast du bereits ein Morgenritual. Zugeben kein sehr gutes, aber das ändern wir jetzt. Die Idee besteht darin, deine Morgenroutine für einen stressfreien und produktiven Tag zu optimieren. Unser Morgen kann den Ton für den Rest unseres Tages bestimmen, weshalb viele Experten empfehlen, den Morgen zu nutzen, um etwas Zeit mit dir selbst zu verbringen. In diesem Blogartikel erfährst du die Vorteile eines guten Morgenrituals.

Was ist ein Morgenritual?

Ein Morgenritual ist eine Aufgabe, die du jeden Tag morgens durchführst. Das kann von einem Spaziergang bis zum Erstellen einer To-Do-Liste reichen. Dein Morgenritual sollte so auf dich zugeschnitten sein, dass es für dich am besten funktioniert. Dein Tagesstart kannst du dir vorstellen wie ein unbemaltes Blatt, dass du nach deinem Wunsch bemalen kannst. Wenn du kein „Morgenmensch“ bist, schreckst du möglicherweise vor dem Gedanken zurück, noch früher aufzustehen, um Morgenrituale in deinen vollen Terminkalender aufzunehmen. Du musst aber nicht jeden Tag um 5 Uhr morgens aufstehen, um von der Einführung von Morgenritualen in dein Leben zu profitieren.

Vorteile von Morgenritual

Studien haben gezeigt, dass ein Morgenritual zu einem höheren Energieniveau und weniger Stress während des Tages führt. Du kannst Zeit für dich selbst haben, oder du kannst auch lesen, schreiben oder Kaffee trinken. Gesunde Gewohnheiten können deine Gesundheit über Jahre hinweg verbessern.

Produktivere Tage

Wenn du dir zu Beginn des Tages ein paar Momente Zeit nimmst, um deine Gedanken zu sortieren und deinen Tag zu planen, kann das einen großen Beitrag zur Produktivität leisten. Wenn du dagegen benommen, mürrisch und unvorbereitet zur Arbeit gehst, kann sich das unerfüllt anfühlen. Für einen produktiven Tag geht es nicht nur darum, eine To-Do-Liste zu erstellen. Ein gut etabliertes Morgenritual kann dazu beitragen, den Fokus zu schärfen und die Produktivität zu steigern, indem du den Tag mit einer klaren Absicht beginnst und dein Geist auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet ist.

Weniger Stress durch Morgenrituale

Stress ist eine normale menschliche Reaktion darauf, in kurzer Zeit zu viel zu tun haben. Es gibt viele körperliche und geistige Auswirkungen, auf die sich Stress im Laufe der Zeit auswirken kann. Dazu gehören erhöhte Angstzustände, die Entwicklung von Depressionen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und sogar Körperschmerzen aufgrund von Anspannung. Ein Morgenritual hat den Vorteil, dass du jeden Morgen weißt, was dich erwartet und dein Gehirn sich weniger Sorgen machen muss. Das Einbeziehen von Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga in das Morgenritual kann helfen, Stress abzubauen und die körperliche und geistige Gesundheit zu verbessern. Selbstfürsorgerituale wie Bewegung, Tagebuchschreiben oder Meditation können deinen Stress im Laufe des Tages reduzieren, da du Herausforderungen mit einer klaren Denkweise angehen kannst.

Lebe gesünder

Wenn zu deinen Morgenritualen derzeit Dinge wie das mehrfache Drücken der Schlummertaste gehört. Das Scrollen in den sozialen Medien, während du eine Tasse Kaffee trinkst, das Auslassen des Frühstücks und danach gestresst zur Arbeit eilst. Nun, das ist nicht toll, aber du bist nicht allein. Viele Leute kommen in schlechte Gewohnheiten und wissen nicht, wie man sie bricht. Ein Morgenritual ist eine großartige Möglichkeit, gesunde Gewohnheiten in dein Leben zu integrieren.

Wenn du morgens einen Zeitplan erstellt hast, kannst du dir tagsüber Zeit für Training und ein gesundes Frühstück nehmen. Durch diese gesunden Gewohnheiten fühlst du dich den ganzen Tag über energiegeladener und produktiver und profitierst langfristig von deiner Gesundheit. Es ist verlockend, die Schlummertaste zu drücken (das haben wir alle schon erlebt), aber sobald du dir eine Routine angewöhnt hast, gewöhnt sich auch dein Körper an die Aufwachzeit. Morgenrituale, auf die du dich freust, werden dich motivieren, morgens leichter aus dem Bett zu kommen.

Besseres Gedächtnis

Hast du schon einmal einen langen Weg zur Arbeit auf auch genommen und plötzlich festgestellt, dass du vergessen hast eine wichtige Aufgabe zu Hause zu erledigen? Eine Morgenroutine kann dabei helfen, wichtige Dinge nicht zu vergessen. Stell dir vor, du arbeitest die ganze Nacht daran, eine Arbeit zu schreiben, nur um sie am Fälligkeitstag zu Hause zu vergessen. Solche Fälle können vermieden werden, indem du dir mit Morgenritualen Zeit nimmst, über den bevorstehenden Tag nachzudenken und dich darauf vorzubereiten.

Die Einführung einer regelmäßigen Morgenroutine bedeutet, dass du jeden Morgen die gleichen Aufgaben erledigst, wodurch es schwieriger wird, Dinge zu vergessen. Das Erstellen einer To-do-Liste ist ein Morgenritual, das dir dabei hilft, sich an alle wichtigen Dinge zu erinnern, die du an diesem Tag erledigen musst. Morgens einen klaren Kopf zu haben hilft, das Gedächtnis zu verbessern.

Nimm dir mehr Zeit für dich

Ein Morgenritual spart dir Zeit, da du nicht darüber nachdenken musst, was als Nächstes zu tun ist. Das bedeutet, dass du morgens mehr schlafen oder mehr Dinge erledigen kannst. Du hast mehr Zeit, dich auf den Tag vorzubereiten. Für viele Menschen sind die Morgenstunden eine heilige Zeit. Familien mit Kindern wissen die Ruhe vor dem Aufwachen der Kinder zu schätzen. (Sofern sie liegen bleiben😉). Nutze die Zeit, gehe nach draußen und genieße die frische Luft. Schreibe in dein Journal, meditiere, mache eine Runde Yoga und du wirst dich den ganzen Tag besser fühlen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich morgens schon zu verwöhnen.

Warum Morgenrituale wichtig sind

Alle aufgeführten Vorteile haben eines gemeinsam: Sie helfen dir, ein erfolgreicherer Mensch mit einer positiveren Einstellung zu sein. Sowohl deine Arbeit als auch dein Privatleben können von Morgenritualen profitieren.

Für deine Karriere

Wer im Vertrieb oder im Management arbeitet, weiß, wie weit eine positive Einstellung gehen kann. Eine Führungsposition zu bekleiden bringt viel Verantwortung mit sich und jeden Morgen im „Vor-Kaffee-Modus“ zur Arbeit zu kommen, kann sich negativ auf deine zukünftigen Karriereaussichten auswirken.

● Bessere Führungsqualitäten

● Bessere Entscheidungsfindung

● Sehe besser aus, indem du mehr Zeit zum Richten hast

● Inspiriere andere, so zu sein wie du

● Positive Stimmung

● Erhöhte Produktivität

● Mehr Selbstvertrauen

Eine selbstbewusste Einstellung kann in der Berufswelt viel bewirken. Wenn du es nicht schaffst, dich vor der Arbeit zu richten oder die Katzenhaare aus der Hose zu fusseln, warum sollte man dir dann die Leitung wichtiger Kunden oder Projekte anvertrauen? Das Aussehen ist weniger wichtig als deine Arbeitsmoral und deine Leistung, aber beide spielen eine Rolle dabei, wie erfolgreich du in deinem Berufsfeld sein kannst.

Für deine Beziehungen

Viel Stress und ein überhasteter Zeitplan können zu weniger erfüllenden Beziehungen in deinem Leben führen. Ein Morgenritual ermöglicht es dir, Zeit mit deinen Liebsten zu verbringen. Das kann dazu beitragen, dass deine Beziehung liebevoller und gesünder wird.

● Weniger Morgenmuffel

● Verbringe mehr wertvolle Zeit

● Sprich über deine Pläne für die Zukunft

● Weniger Stress bedeutet weniger Streit

● Erledige mehr als Paar oder mit der Familie

Das Gleiche gilt für die Zeit, die du mit deinen Kindern verbringst. Wenn du einen organisierten Morgenablauf hast, kannst du mehr Zeit mit den Kindern verbringen. Wenn du morgens aufgrund von Stress und Schlafmangel mürrisch bist, kann das Auswirkungen auf die Menschen haben, die du liebst. Manche Menschen, so wie ich, werden bissig oder distanziert, wenn sie unter Stress stehen, was dazu führen kann, dass deine Liebsten dich am Morgen völlig meiden. Wenn dir das bekannt vorkommt, solltest du sofort mit gesunden Morgenritualen starten, um die Kontrolle über deine Zeit zu bekommen.

Für deine geistige Gesundheit

Die Bedeutung der psychischen Gesundheit ist für die Gesellschaft in letzter Zeit immer deutlicher geworden. In der Vergangenheit haben viele Menschen es vernachlässigt, sich um ihre geistige Gesundheit zu kümmern, wenn sie versucht haben, produktiver zu sein oder eine schwere Arbeitsbelastung/Verantwortung zu bewältigen. Wir inzwischen, dass die psychische Gesundheit eine wichtige Rolle dabei spielt, wie produktiv und erfolgreich wir sein können. Morgenrituale geben dir Zeit, Dinge zu tun, die deine geistige Gesundheit verbessern.

● Journaling

● Selbstfürsorge

● Meditation

● Stretchen und Bewegung

Zu viel Stress ist in jeder Hinsicht schädlich für dich. Eine Morgenroutine, die deine geistige Gesundheit stärkt, wird positive Auswirkungen auf andere Bereiche deines Lebens haben. Gerade Menschen, die mit Angstzuständen, ADHS und Depressionen zu kämpfen haben, können ihre psychische Gesundheit verbessern und die Schwere der Symptome reduzieren, indem sie gesunde Morgenrituale anwenden. Natürlich ersetzt das Anzünden einer Kerze am Morgen nicht den Besuch bei einem Psychologen, wenn du einen brauchst, aber sich die Zeit zu nehmen, sich auf deine psychische Gesundheit zu konzentrieren, kann hilfreich sein. Therapeuten, Life-Coaches und Ärzte empfehlen häufig die Einführung einer Routine.

Für deine körperliche Gesundheit

Wir haben bereits ausführlich besprochen, warum Stress gesundheitsschädlich ist und wie ein Morgenritual Stress reduzieren kann, aber wie können Morgenrituale sonst noch deiner körperlichen Gesundheit zugutekommen? Wenn du eine Routine hast, sparst du morgens Zeit, die du normalerweise damit verbringen würdest, auf dem Telefon zu scrollen oder zu entscheiden, was du zuerst tun möchtest. Strukturierte Tagespläne sind eine effektive Möglichkeit, insgesamt produktiver zu sein, auch für deine Gesundheit.

● Treibe mehr Sport

● Gesünder essen

● Schlafe mehr

● Wache mit mehr Energie auf

Der Morgen ist gut zum Trainieren, weil er den Stoffwechsel anregt und das Energieniveau verbessert. Es fällt allerdings vielen Menschen schwer, morgens als Erstes Sport zu treiben, aber mit einer täglichen Routine wird es einfacher. Das bedeutet auch, dass du darauf schauen darfst, ob du eine gute Schlafhygiene hast. Nur wenn du ausgeschlafen bist, kannst du erfrischt und mit Tatendrang deinen Tag starten.

Fazit

Viele Bereiche deines Lebens können von einer Routine mit Morgenritualen profitieren. Du kannst bei der Arbeit produktiver und erfolgreicher sein, erfüllendere Beziehungen zu deinen Lieben haben und dich besser um deine geistige und körperliche Gesundheit kümmern. Jeder Tag beginnt mit einem Morgen. Warum also nicht positiv starten? Lasse schlechte Gewohnheiten hinter dir und führe mit einem passenden Morgenritual neue, gesündere Gewohnheiten ein.

Es kann einige Zeit dauern, bis du dich an eine neue Morgenroutine gewöhnt hast. Sei also nicht zu streng mit dir selbst, wenn du es zunächst vermasselt. Bevor du es bemerkst, wird dein Morgenritual so natürlich verlaufen, als du es dir vorgestellt hast.

Falls du mit neuen Morgenritualen Schwierigkeiten haben solltest, empfehle ich dir meinen vierwöchigen Chatsupport, den Umsetzungsbooster.

Weiblicher Zyklus

Der weibliche Zyklus ist ein faszinierender und komplexer Prozess, der den Körper einer Frau jeden Monat durch verschiedene Phasen führt. Während viele Frauen so wie ich ihren Zyklus als etwas Unangenehmes betrachten, kann ein tieferes Verständnis dafür helfen, ihn als eine Quelle der Stärke, der Kreativität und der Selbstkenntnis zu sehen. In diesem Artikel erfährst du, wie du deinen Zyklus nutzen kannst, um deine Planung zu optimieren, dich selbst besser zu pflegen, die unterschiedlichen Energien in jeder Phase zu verstehen. Passende Sportarten zu wählen und dich mit der richtigen Ernährung zu unterstützen.

Warum ist es wichtig, den Zyklus besser zu verstehen?

Ich für meinen Teil fühlte mir die meiste Zeit meines weiblichen Daseins, wie ein Spielball der Natur. Es gab schon als Teenager für mich Phasen in meinem Zyklus, die ich meiner Ansicht nach nicht beeinflussen konnte. Obwohl ich wie die meisten heranwachsenden Frauen eine hormonelle Verhütung nutzte, kam die Periode für mich immer mit einem riesigen Gepäck an hormonellen Ausbrüchen, die mich in eine kratzbürstige Furie verwandelte. Erst sehr spät nach der Geburt meines ersten Sohnes beschäftigte ich mich mit meinem Zyklus. Mir war lange nicht bewusst, wie sehr er mich, meine Arbeit und mein Familienleben beeinflusst. Hier erfährst du, wie du deinen Zyklus in jeder Phase beeinflussen kannst.

Die vier Phasen des weiblichen Zyklus

Wie du sicher weißt, besteht ein weiblicher Zyklus aus vier Phasen. Er beginnt mit der Menstruation, die für die meisten von uns zumindest, was mich anbetrifft, eine ziemlich emotionale Phase. Ich möchte mich in dieser Phase am liebsten auf eine einsame Insel verkriechen. Die zwei nächsten Phasen Follikel und Ovulationsphase sind bei mir in der Regel ziemlich unscheinbar. Spannend wird es dann wieder in der Lutealphase dem sogenannten Herbst. Je nachdem wie die Tage sind, ob stressig oder entspannt, läuft diese Phase bei mir zum Teil verheerend ab. Da kann es leider vorkommen, dass der Umgang mit meinen Mitmenschen mehr als schlecht verläuft. Ich bin gereizter als sonst und kann mich schlechter auf eine Sache konzentrieren. Stressige Situationen bekomme ich überhaupt nicht in den Griff und ich werde zum Teil richtig aggressiv. Damit du weißt, wie du diese ganzen Phasen in deinem Zyklus unterstützen kannst, habe ich dir hier in Bezug auf Ernährung und Energiehaushalt sämtliche Punkte aufgeführt, die du beachten kannst.

Menstruation erste Phase im Zyklus

In dieser ersten Phase ist deine Energie am niedrigsten, sie wird auch der zyklische Winter genannt und steht für den Neubeginn. Nutze diese Zeit für Ruhe und Entspannung. Höre auf die Bedürfnisse deines Körpers und gönne dir viel Selbstfürsorge wie warme Bäder, Meditation oder das Lesen eines guten Buches. Sanfte Bewegungsformen wie Yoga oder leichte Dehnübungen können dir helfen, die Muskeln zu entspannen und das Wohlbefinden zu fördern. Nährstoffreiche Lebensmittel wie dunkles Blattgemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte können dazu beitragen, den Eisengehalt im Körper wieder aufzufüllen und die Energie zu unterstützen.

Follikelphase zweite Zyklusphase

Deine Energie steigt nun wieder an. Nutze die Zyklusphase mit der Energie und Kreativität, um neue Projekte zu planen oder künstlerische Aktivitäten zu verfolgen. Diese Phase wird auch der Frühling genannt. Aerobe Übungen wie Laufen, Schwimmen oder Tanzen können dazu beitragen, die Energie zu steigern und das Wohlbefinden zu fördern. Zur Ernährung eignet sich jetzt besonders frisches Obst und Gemüse, mageres Eiweiß und gesunde Fette unterstützen den Körper in dieser Phase optimal.

Dritte Phase im Zyklus Ovulationsphase

Nutze die gesteigerte Vitalität und Verbindungsfähigkeit in dieser Phase, um Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen oder sich in sozialen Aktivitäten zu engagieren. Jetzt ist der beste Zeitpunkt für intensive Workouts wie Krafttraining oder HIIT. Sie können dazu beitragen, die körperliche Leistungsfähigkeit zu optimieren und die Stimmung zu verbessern. Passend dazu eignen sich jetzt Proteine, komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette, sie unterstützen die Energieproduktion und die Stabilität des Blutzuckerspiegels.

Lutealphase Zyklusphase

Nimm dir in dieser Phase Zeit für Entspannung und Erdung. Praktiken wie Achtsamkeit, Tagebuchschreiben oder Naturspaziergänge können helfen, dich auf die bevorstehende Menstruation vorzubereiten. Beruhigende Aktivitäten wie Pilates, Stretching oder langsames Joggen können dazu beitragen, Stress abzubauen und die Entspannung zu fördern. Kleine, häufige Mahlzeiten mit ausgewogenen Anteilen an Kohlenhydraten, Proteinen und gesunden Fetten können helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und Stimmungsschwankungen zu reduzieren.

Wie du als kreative Chaotin dieses Wissen über den Zyklus nutzen kannst

Da du als kreative Chaotin oft einen unkonventionellen Arbeitsstil bevorzugst, kannst du den natürlichen Rhythmus deines Zyklus nutzen, um deine Arbeits- und Schaffensphasen zu planen. Anstatt dich an starre Zeitpläne zu halten, kannst du deine produktiven und kreativen Höhepunkte während bestimmter Phasen deines Zyklus maximieren. Während der Follikelphase könntest du dich beispielsweise auf das Brainstorming neuer Ideen konzentrieren, während du in der Lutealphase dazu übergehst, deine Ideen zu konkretisieren und umzusetzen. Indem du deine eigenen Schwankungen in Stimmung, Energie und Kreativität beobachtest, kannst du besser verstehen, wie dein Zyklus deine Kreativität beeinflusst. Du weißt selbst, dass du dazu neigst, dich zu stark in deine Arbeit zu vertiefen und dabei oft deine eigenen Bedürfnisse vernachlässigst. Der weibliche Zyklus kann als Erinnerung dienen, regelmäßige Pausen einzulegen, dich um dein körperliches und emotionales Wohlbefinden zu kümmern und deine eigene Resilienz zu stärken.

In meiner Arbeit als Organisationsmentorin begleite ich dich auch dabei, deinen Zyklus und somit dich selbst besser zu verstehen. Melde dich zu meinem Newsletter an, um zukünftig keinen Blogartikel mehr zu verpassen.

Die Magie der täglichen Zielsetzung

Als selbstständige Mutter jonglierst du täglich mit einer Vielzahl von Aufgaben, Prioritäten und kreativen Ideen. Inmitten dieses kreativen Chaos kann es manchmal schwierig sein, den Fokus zu behalten und die vielen Ideen in die Tat umzusetzen. Genau hier kommt die Macht der täglichen Zielsetzung ins Spiel, eine Technik, die nicht nur deine Produktivität steigern kann, sondern auch einen positiven Einfluss auf deine mentale Gesundheit hat.

Als Resilienztrainerin habe ich die transformative Kraft der täglichen Zielsetzung selbst erfahren und möchte meine Erkenntnisse mit dir teilen. Lass uns gemeinsam erkunden, wie das Festlegen von täglichen Zielen deine Kreativität entfesseln und die Umsetzung deiner Ideen fördern kann.

Warum tägliche Zielsetzung?

Es klappt leider nicht, wenn du dich an deinen Arbeitsplatz setzt und nicht weißt, wann du was tun solltest. Denn dann wirst du zwar bestimmt den ganzen Tag etwas getan haben, aber eben ohne Resultate. Dabei hilft es, wenn du dir von vornherein klarmachst, warum du genau jetzt mit dieser Aufgabe oder diesem Projekt beschäftigen solltest. Wenn du der Typ Visionärin bist, hilft dir vielleicht die Schritte Rückwärts anzugehen. Du weißt in der Regel ziemlich genau, wie dein Endresultat aussieht und arbeitest dich dann in Teilschritten von der Zukunft in die Gegenwart, um dann herauszufinden, welches kleines Ziel für den Tag oder die Woche wichtig ist.

Struktur im Chaos

Deine Kreativität und deine Spontaneität sind die Basis für eine erfolgreiche Karriere als kreative Chaotin. Doch manchmal kann dieses kreative Chaos überwältigend werden. Die tägliche Zielsetzung bietet eine Struktur, die dir hilft, deine Gedanken zu organisieren und deine kreativen Impulse gezielt zu steuern. So verhinderst du von einer Idee zur nächsten zu hüpfen. Die Struktur gibt deinem Geist die Freiheit, sich auf die wirklich wichtigen Ideen zu konzentrieren.

Fokus und Klarheit für kreative Gedanken

Tägliche Ziele geben dir klare Ankerpunkte für den Tag. Indem du dir bewusst konkrete Aufgaben setzt, schaffst du einen Fokus, der es dir ermöglicht, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das hilft, Ablenkungen zu minimieren und effizienter zu arbeiten. Indem du deine täglichen Ziele festlegst, schaffst du einen Raum, in dem deine kreativen Gedanken besser zur Geltung kommen können.

Erfolgserlebnisse und Motivation

Die regelmäßige Erreichung kleiner Ziele schafft ein Gefühl von Erfolg. Dies wiederum steigert deine Motivation, um weiterhin an deinen kreativen Projekten zu arbeiten. Die positiven Emotionen, die mit dem Erreichen von Zielen an sich haben, werden zu einem Antrieb für mehr Produktivität.

Konsistenz in der Umsetzung

Kreativität braucht Zeit und Kontinuität. Die tägliche Zielsetzung schafft eine Routine, die dir erlaubt, kontinuierlich an deinen Projekten zu arbeiten. Dies führt zu einer stetigen Weiterentwicklung und Umsetzung deiner kreativen Ideen.

Stressabbau durch Fortschritt

Das Erreichen von täglichen Zielen reduziert nicht nur Stress, sondern stärkt auch deine Resilienz. Die bewusste Auseinandersetzung mit kleinen Erfolgen führt zu einem positiven Mindset und unterstützt dich dabei, auch in herausfordernden Zeiten kreativ und gelassen zu bleiben.

Nutze meine Expertise für deine persönliche Transformation

Als Resilienztrainerin habe ich zahlreiche Methoden kennengelernt, die dich dabei unterstützen können, deine Ziele zu erreichen und gleichzeitig im Einklang mit deiner kreativen Natur zu bleiben. In meinem 8-wöchigen Chatsupport begleite ich dich auf dem Weg zu mehr Umsetzung und innerer Stärke. Zusammen werden wir herausfinden, wie du die Macht der täglichen Zielsetzung optimal für dich nutzen kannst.

Lass uns gemeinsam die Reise antreten, dein kreatives Potenzial zu entfesseln und als selbstständige Mutter in Balance zu bleiben. Melde dich noch heute für meinen Chatsupport an und erlebe, wie die tägliche Zielsetzung nicht nur deine Produktivität, sondern auch dein Wohlbefinden steigern kann.

Mentale Gesundheit

Dieser Blogartikel entstand im Zuge der Blogparade von Birgit, zum Thema Gesundheit. Ich möchte speziell auf die mentale Gesundheit eingehen, dass sie zum einen in meiner Arbeit eine große Rolle spielt und zum anderen auch für mich ein wichtiger Punkt darstellt. In meiner Familie, zumindest in der älteren Generation, gibt es nur Krankheiten, die sich auf den Körper beziehen. Somit wird alles, was mit dem Geist, also mental zu tun hat, sofort als entweder nicht vorhanden oder eben verrückt abgetan. Meine Großmutter zum Beispiel wird langsam dement, vielleicht ist es sogar schon Alzheimer, dass weiß keiner so genau oder wie eben erwähnt es wird totgeschwiegen.

Ich selbst habe lange gebraucht, um zu begreifen, wie sehr uns unser Geist beeinflusst. Dass äußere Umstände dazu führen können, geistig nicht mehr fit zu sein oder eben die andere Seite, die geistigen Herausforderungen zu körperlichen Problemen führen können. So gab es bei mir eines Tages auch die typischen Momente, in denen mir blöde Situationen auf den Magen geschlagen haben, oder ich wegen zu großer Sorgen schlaflose Nächte hatte.

Warum ist mir mentale Gesundheit so wichtig?

Als ich Mutter wurde, habe ich schnell gemerkt, wie viel Stress man haben kann ohne einen weiteren Job. Nur die bloße Mutter sein, setzt mich so sehr unter Druck und rief Stress hervor, denn ich vorher so bisher nicht kannte. Es hat leider viel zu lange gedauert, bis ich fähig war, meinen mentalen Zustand als eine Sache anzusehen, um die ich mich kümmern muss. Für mich hatten meine körperlichen Beschwerden und die schlechten Gemütszustände nichts mit der mentalen Gesundheit zu tun. Es fielen mir immer wieder andere Ausreden und Erklärungen ein, woher diese Zustände kamen. Nachdem ich mitbekommen hatte, wie sich die Familie mit der Krankheit meiner Oma befasste, war mir klar, woher das Denken kam.

Therapie, ist doch quatsch

An meinem 40. Geburtstag hatte ich mich dazu entschieden, mir professionelle Hilfe zu holen und mich in Therapie zu begeben. Ich wusste, ich kann so nicht mehr weiter leben. Von vielen Seiten kamen entsprechende Bedenken, wofür das Ganze den gut sein soll. Ich hatte lange Diskussionen, weil nicht verstanden wurde, warum ich mich zu diesem Schritt entschieden. Für die meisten um mich herum war es das Eingestehen, dass ich verrückt bin oder das ich mit ausreichenden Gesprächen wieder in Ordnung kommen könnte. Für mich war aber viel wichtige jemanden zu haben, der Objektiv auf die Situationen schauen konnte. Die Gespräche zeigten mir oft eine andere Perspektive, um daraufhin nicht änderbares besser akzeptieren zu können.

Tipps zur Stärkung deiner mentalen Gesundheit:

  • Selbstfürsorge an erster Stelle: Mental gesund zu bleiben bedeutet, sich selbst nicht zu vernachlässigen. Egal, wie viel Arbeit du hast, plane regelmäßige Pausen ein. Nutze diese Momente, um aufzuatmen, zu meditieren oder einfach nur tief durchzuatmen. Und denk daran, du darfst auch mal „Nein“ sagen, wenn es zu viel wird.
  • Struktur im Chaos: Kreative Chaoten neigen dazu, in einem chaotischen Umfeld zu gedeihen. Aber eine gewisse Struktur kann dir helfen, den Überblick zu behalten und Stress zu reduzieren. Erstelle einen Wochenplan, setze Prioritäten und arbeite nach einem festen Zeitplan.
  • Unterstützung suchen: Selbstständige Mütter müssen nicht alles allein bewältigen. Suche nach Unterstützung von Familie, Freunden oder sogar professionellen Dienstleistern so wie ich, um dir bei der Kinderbetreuung oder der Arbeit zu helfen. Es ist okay, um Hilfe zu bitten.
  • Kreativität als Therapie: Nutze deine Kreativität als Ventil für Stress und Sorgen. Malen, Schreiben oder Musik können großartige Möglichkeiten sein, deine Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten. Du wirst erstaunt sein, wie befreiend es sein kann.
  • Gespräche über Gefühle: Es ist wichtig, offen über deine Gefühle zu sprechen. Mit Freunden, Familie oder einem Therapeuten kannst du Druck ablassen und wertvolle Unterstützung finden. Teilen ist Heilen.

Auf die Anzeichen achten

Inzwischen achte ich sehr genau darauf, wenn sich an meinem Körper oder meinen Gefühlen etwas verändert. Dann weiß ich genau, wie und wodurch ich gegensteuern kann. Ich rate dir dringend, dich länger zu beobachten. Es muss auch nicht immer auf Stress zurückzuführen. Bei mir haben hormonelle Schwankungen auch schon oft dafür gesorgt, dass vermeidlich harmlose Konflikte eskaliert sind. Da mir wichtig war zukünftig Frauen zu helfen, die in einer ähnlichen Situation sind, habe ich mich dazu entschieden Resilienz zu studieren, um beim Stressabbau behilflich sein zu können.

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