Der Impuls der 23. Blognacht lautete „besonders nachhaltig“. Und ja, für einen kurzen Moment dachte ich tatsächlich an Müllvermeidung, Stofftaschen und meinen alten Zero-Waste-Artikel aus den Anfangszeiten meines Blogs. 😅 Aber dann kam mir ein anderer Gedanke: Nachhaltigkeit beginnt eigentlich viel näher – nämlich bei uns selbst. Bei unserer Energie, unserer Zeit und der Art, wie wir arbeiten. Denn wenn wir innerlich dauernd auf Reserve laufen, ist das alles andere als nachhaltig. Darum geht’s in diesem Artikel: Wie du ressourcenschonend arbeitest, deine Energie besser schützt und dich dabei nicht in starre To-do-Systeme presst. Also nachhaltiges Arbeiten – aber für dein Nervensystem. 😏

Was bedeutet ressourcenschonend arbeiten

Ressourcenschonendes Arbeiten heißt, deine verfügbaren Ressourcen wie Energie, Aufmerksamkeit, Zeit und Technik so einzusetzen, dass sie nicht permanent auf Anschlag laufen. Es geht um kluge Planung, klare Grenzen und Mini-Routinen, die dich im Alltag entlasten. Besonders hilfreich für Menschen mit Ideenflut, Care-Mental Load oder wechselnden Energielevels. Ergebnis: stabilere Performance, weniger Overwhelm, mehr Ruhe im Kopf. 😌

Was bedeutet es denn, deine Ressourcen zu schonen?

Auf deinen Biorhythmus achten

Eine Möglichkeit, um mit deiner Energie richtig zu haushalten und somit deine Ressourcen zu sparen ist, darauf zu achten, zu welcher Tages- oder Nachtzeit du am produktivsten bist. Es ergibt wenig Sinn als Nachtmensch morgens anspruchsvolle Aufgaben bewältigen zu wollen.

Finde genug Zeit, um Kraft zu tanken

Mach immer genug Pausen und schlaf genug. Ohne deinem Körper genug Ruhe zu geben, wirst du sicher keine guten Ergebnisse erzielen können. Solltest du zum Typ Workaholic zählen, empfehle ich dir für deine Pausen, einen Wecker zu stellen (oder auch zwei ?).

Digitalisieren, um Ressourcen zu sparen

Ich bin ein großer Fan davon, die Ressource Papier zu sparen. Obwohl ich sehr gerne auf Papier schreibe und so meine Gedanken am besten ordnen und sortieren kann, habe ich nahezu alles was möglich ist digitalisiert. So kommen Rechnung und andere Informationen nur noch per E-Mail. Ich selbst verschicke meine Rechnungen per Mail. Frag also ruhig bei den Stellen nach, was davon per E-Mail kommen könnte. Es gibt ja auch viele Portale, wo du dich einloggen kannst, um deine Daten abzurufen. So vermeidest du zusätzlich auch Müll.

Aufgaben batching

Beim Aufgaben-Batching kannst du unglaublich viel Energie sparen. Dabei bündelst du ähnliche Aufgaben, um nicht ständig von Neuem anzufangen. Wenn du dich zum Beispiel um deine Social-Media-Plattformen kümmerst, kannst du dir die entsprechenden Aufgaben bündeln. An einem Tag schreibst du deine Blogartikel, Posts und Newsletter, am nächsten Tag erstellst du die dazugehörigen Grafiken und Bilder und am Schluss planst du die Veröffentlichung bzw. den Versand.

Zeitressourcen

Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass du grundsätzlich so lange für eine Aufgabe benötigst, wie du dir vorgenommen hast. Also wenn du dir für die Aufgabe 30 Minuten eingeplant hast, wirst du auch so lange brauchen, auch wenn die Aufgabe schneller erledigt sein könnte. Teste es mal, indem du dir weniger Zeit für die Aufgabe einplanst. Eine andere Möglichkeit ist, gegen die Uhr zu arbeiten, also zu versuchen, die Aufgabe so schnell wie möglich zu erledigen.

Du kannst auch viel Zeit sparen, wenn du richtig planst. Wildes Drauflosarbeiten bringt dir gar nichts. Du wirst sehr sicher von einer zur anderen Aufgabe springen und nichts richtig oder zügig schaffen. Wenn du allerdings am Anfang dir ein Ziel setzt und daraufhin alles planst sparst du ebenfalls Zeit, eine für uns alle sehr wichtige Ressource.

Mein Zusatztipp ist, dich in meinen Newsletter einzutragen und dir mein Workbook Mit Aktionsplänen zu weniger Aufschieberitis für 0,-€ zu sichern.

5+1 Tipps für ressourcenschonendes Arbeiten