Zeig deinen Projektfriedhof: Das ist bei meiner Blogparade entstanden

von | Aug. 13, 2026 | Selbstmanagement | 0 Kommentare

Zehn Blogs. Zehn Projektfriedhöfe. Und ein Gefühl, das sich durch jeden einzelnen Artikel zieht: Wir alle haben Dinge, die einfach liegen bleiben. Ende Juni habe ich zu meiner Blogparade aufgerufen, dieses Mal zum Thema „Zeig deinen Projektfriedhof“. Letztes Mal ging es noch um Schreibtische. Dieses Jahr wurde daraus etwas viel Größeres: Manuskripte, Websites, Strickjacken, Interviewreihen und in einem Fall sogar der eigene Körper nach 35 Tagen Krankenhaus.

Was ich aus meiner Blogparade mitgenommen habe

Zehn Teilnehmerinnen haben mitgemacht, quer durch alle Nischen: Kreativbusiness, Lektorat, Instagram-Beratung, Lerncoaching, Atemtherapie, Familienblogs. Genau das hat die Blogparade für mich so besonders gemacht. Ich hatte erwartet, dass viele über angefangene Bastelprojekte oder Bücher schreiben. Womit ich nicht gerechnet hatte: wie unterschiedlich tief die Beiträge gingen. Von der humorvollen Bestandsaufnahme bis zur sehr persönlichen Geschichte über Heilung war alles dabei.

Am meisten gefreut hat mich, wie viele beim Schreiben selbst noch etwas verändert haben. Martina hat mitten im Artikel spontan ihre Startseite überarbeitet. Susanne hat für jedes ihrer Projekte eine echte Entscheidung getroffen: beerdigen oder wiederbeleben. Die Blogparade war für einige also nicht nur ein Rückblick, sondern ein Anstoß.

Diese 10 Blogartikel sind bei meiner Blogparade entstanden

1. Simone Anja Melzer: Perfekt unperfekt Simone hat nicht nur mehrere Schreibtische 😉 sondern natürlich gleich mehrere Projektfriedhöfe, weil sie mehrere Schreibtische und Werkstätten gleichzeitig bespielt. Sie zeigt Recherchekisten für Buchprojekte, ihre Näh-Ecke und ihr Herzensprojekt: eigene Impulskarten, die 2026 endlich fertig werden sollen. Was noch Cooles durch den Blogartikel entstanden ist? Lies selbst! „Ich bin mein lebenslanges Projekt!“ Zum Artikel

2. Anja Hüttebräucker: Mein Projektfriedhof: Diese Ufos liegen bei mir schon viel zu lange rum Anja nimmt uns mit auf einen Rundgang durch zehn kreative und organisatorische UFOs. Am längsten warten ein selbstgenähtes Kostüm und ein Pixelhobby-Bild, beide seit über zehn Jahren. „Da ist es schon fast natürlich, dass es auch unfertige Projekte bei mir gibt.“ Zum Artikel

3. Martina Lörracher-Leeb: Mein Projektfriedhof Website Martina führt uns über ihre eigene Website, die seit anderthalb Jahren ein Baustellenschild auf der Startseite trägt. Beim Schreiben dieses Artikels hat sie kurzerhand die Startseite überarbeitet und online gestellt. „Eine gute Seite, die online ist, bringt deutlich mehr als eine perfekte Seite, die niemals veröffentlicht wird.“ Zum Artikel

4. Susanne Wagner: RIP oder Reanimation? Über das Nicht-Handeln auf dem Projektfriedhof Susanne geht ihre fünf größten liegen gebliebenen Projekte durch, von einer Interviewreihe bis zum eigenen Podcast, und entscheidet für jedes: beerdigen oder wiederbeleben. Ihr Fazit: Die Projekte kannibalisieren sich gegenseitig, weil die Zeit einfach nicht für alles reicht. „Wer weiß, was passiert, wenn unfertige Projekte wieder ans Licht geholt werden.“ Zum Artikel

5. Lily Nickert: Die Kommode unfertiger Projekte Lily zieht vier Projekte aus ihrer digitalen Schublade, von einer E-Mail-Serie für Autor:innen bis zum großen Traum eines Schreibretreats. Statt von Friedhof spricht sie lieber von einer Werkbank, auf der Ideen reifen dürfen. „Manchmal ist es ja so, dass Ideen in einer Krimskrams-Schublade nicht verstauben, sondern reifen.“ Zum Artikel

6. Maria Klitz: Warum mein größtes Projekt kein Haus, kein Buch und keine Reise ist, sondern ich selbst Marias unfertiges Projekt ist ihr eigener Körper, nach 35 Tagen Krankenhaus. Ein sehr persönlicher Artikel darüber, wie sich Heilung in Zentimetern statt Kilometern misst. „Unfertige Projekte sind kein Zeichen des Scheiterns: Sie sind der sichtbar gewordene Beweis dafür, dass wir den Mut hatten, überhaupt zu beginnen.“ Zum Artikel

7. Martina Klinkowski: Warum ich nicht jedes Projekt zu Ende bringen muss Martina führt von einem verstaubten Keyboard über eine ungeflickte Lieblingshose bis zu halb gelernten Sprachen. Ihre Erkenntnis: Liegen gebliebenes Lernen ist nie verloren, es wird später zum Anknüpfungspunkt. „Was liegen bleibt, darf liegen bleiben.“ Zum Artikel

8. Ramona Weyde: Sommerpost – Mein Projektfriedhof Ramona erklärt, warum offene Projekte als kognitive Last im Kopf herumspuken, und zeigt ihre eigene lange Liste, von der halbfertigen Strickjacke bis zum Garten, der wohl nie fertig wird. Dazu gibt sie konkrete Tipps gegen diese Loop-Last. „Was du nicht weggewaschen bekommst, stapelt sich immer mehr.“ Zum Artikel

9. Antonia Ludwig: Mein Projektfriedhof: Kein Motivations-, ein Formatproblem Antonia zählt zwanzig angefangene Projekte auf und erkennt beim genaueren Hinschauen ein Muster: Nicht mangelnde Disziplin lässt Projekte sterben, sondern Formate, die nicht zu ihrem Alltag passen. „Es ist kein Charakterfehler, laufende Formate nicht durchzuhalten, wenn die Struktur drumherum nicht zu meinem Leben passt.“ Zum Artikel

10. Miriam: Mein Projektfriedhof Miriam zeigt ihre drei größten Dauerbrenner, alle rund um ihre Tochter: ein Babyalbum, leere Bilderrahmen und nie endende Bastelprojekte. „Ist mir das Projekt, das ich ständig aufschiebe, so wichtig, dass es meine Zeit und Energie wert ist?“ Zum Artikel

Mein Fazit

Zehn Frauen mit ganz unterschiedlichen Projektfriedhöfen und trotzdem so viele Gemeinsamkeiten. Was bei mir hängen geblieben ist: Ein unfertiges Projekt hat nie etwas damit zu tun, dass wir unfähig sind, es zu beenden. Es ist einfach ein Zeichen dafür, dass wir mehr Ideen haben als Zeit, und das ist völlig in Ordnung.

Wenn du selbst gerade auf deinen eigenen Projektfriedhof schaust und dir mehr Gelassenheit im Alltag wünschst, dann melde dich gern zu meinem Newsletter an. Dort erfährst du als Erste, wann meine nächste Blogparade startet.

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