Jahresrückblick 2020: Entschleunigung für Anfänger

Dies ist mein erster Jahresrückblick. Es war ein sehr bewegendes Jahr 2020 auch ohne dieses blöde Corona. Die Geburt unseres zweiten Sohnes stand an, mit all den Plänen und Ängsten. Mein Business dümpelte 2019 so vor sich hin und ich wusste nicht so recht wo ich hin will. Die Kunden ließen auf sich warten und so richtig glücklich war ich nicht.

Ängste zum Jahresanfang

Soll ich meinen Kunden überhaupt sagen, dass ich ein Kind erwarte? Werde ich schwanger gebucht? Wie geht es nach der Geburt weiter? Kann ich weiter arbeiten? Wie verkraftet der erste Sohn die Geburt? Was wenn ich zuviel Kunden habe? Wie wird die Geburt verlaufen? Wie wird unser zweites Kind sein?

Babyfüße Jahresrückblick 2020

Im Februar kam mein zweiter Sohn auf die Welt. Völlig anders wie geplant, natürlich wie auch sonst. Wenn Du Lust hast den Geburtsbericht zu lesen dann schau doch auf www.mamiwahnblog.com vorbei. Die ersten Wochen daheim waren schwierig, da unser erster Sohn und mein Mann ziemlich krank waren. Zum Glück war der Zwerg super entspannt, so das wir diese Phase gut herum brachten bis auf ein paar Tage Fieber blieb ich zum  Glück verschont.

Elternzeit: Fluch oder Segen

Schon nachdem ich den positiven Test in den Händen hielt war klar, dass mein Mann in Elternzeit gehen sollte. Nicht zuletzt da ich erst Wochen vorher mein Gewerbe angemeldet hatte. 

So war für mich klar ich möchte dieses Wochenbett nicht alleine mit Kleinkind zusammen verbringen. Da auch unklar war wie viel Arbeit ich bis dahin haben werde und ich die ja auch noch irgendwie stemmen sollte und wollte. 

Tatsächlich hatte ich zu dem Zeitpunkt nur eine Kundin mit einem Kurzprojekt so dass ich mein Wochenbett relativ arbeitslos genießen konnte. Was nicht heißt das ich mich geschont habe. Natürlich habe ich mich oft übernommen und mehr machen wollen, mein Körper hat mir da auch brav deutliche Anzeichen gemacht.

Kam uns der Lockdown zugute? 

Kurz nach der Geburt kam der Lockdown wegen Corona. Der kam für uns sehr ungelegen. Nicht nur das ich mitten im Wochenbett war und die extra Hilfe durch meinen Mann gerne genossen hätte. Jetzt war der Große auch noch zu Hause. Für ihn war das ganze sicher am Schlimmsten. Erst der Bruder da, dann Papa zu Hause und schließlich keine Kita mehr. Wir spürten das jeden Tag. Und dank der wundervollen Hormone war ich selten fähig mich den Dramen sie sich uns boten zu stellen. Ich zweifelte täglich an mir als Mutter.

Tatsächlich hat sich ansonsten nicht allzu viel geändert da mein Mann sowieso in Elternzeit war. Meine Schwiegereltern haben ganz klar gesagt, dass sie lieber sterben als ihre Enkel nicht zu sehen. Wobei ich den Zwerg noch nicht hergeben wollte. Für uns war es wie lange Kita Ferien.

Allerdings waren die ganzen anfallenden Geburtstage in dem Zeitraum für mich nervenbaufreibend. Immer zwischen dem “ich möchte alles richtig machen” zu “es wäre schön zu feiern”. Glücklicherweise gab es entsprechende Lockerungen, so daß wir die meisten entspannt im kleinen Kreise feiern konnten. 

Autodilemma – Glück im Unglück 

Mit meinem Auto hatte ich dieses Jahr ordentlich Pech. Nach einem coronakonformen Besuch bei meinen Großeltern im Frühjahr, hatte ich beim Heim fahren den Straßenrand erwischt und mir nichts dabei gedacht. Meinen Mann schickte ich anschließend los unseren Großen abholen. 

Verformter Autoreifen Jahresrückblick 2020

Kurz darauf kam der Anruf das mein Vorderreifen geplatzt war. Zum Glück noch in der Stadt und nicht auf der Schnellstraße. Das hätte böse ausgehen können. Ich machte mir natürlich Vorwürfe. Schnell waren neue Reifen bestellt und auch von der Werkstatt montiert. 

Kurze Zeit später fing das Auto an beim Lenken zu quietschen. Noch recht unbedarft fuhren wir weiter. Ich hatte aber schon eine Ahnung und nutzte die nächste Gelegenheit um eine kurzen Check in der Werkstatt zu machen. Volltreffer eine Bremsscheibe unten. “Sie fahren nur noch nach Hause.” auch hier gab’s recht schnell Ersatz. 

Einige Monate später bekam ich den Anruf meines Mannes, dass die Rückscheibe meines Autos kaputt sei. Ich überlegte sofort was die zwei Chaoten denn nun wieder angestellt hatten. Als das Auto kam musste sofort die Scheibe zu geklebt werden, da es direkt mit regnen angefangen hatte. 

Kaputter Motor einer Autofensterhebers Jahresrückblick 2020

Mein Großer hat die Aktion im Auto verpennt. Zu meinem Glück ist meine Schwester Automechatronikerin, so konnte sie gleich am nächsten Tag feststellen, dass der Motor des Fensterhebers defekt war. Auch hier wurde schnell einer bestellt und diesmal von ihr montiert. 

Videos ja? nein? vielleicht? 

Ich hatte im Mai schon mal bei der Videochallenge von Andrea Ballschuh mit gemacht. Dieses Mal im August war ich ein alter Hase und mir auch gar nicht sicher, ob ich überhaupt noch etwas neues lernen würde. 

Cameraroll mit mir in Aktion Jahresrückblick 2020

Tja falsch gedacht ich habe gelernt, dass ich schon einiges schaffen kann wenn ich mich dazu verpflichtet fühle. So habe ich es geschafft fast täglich Videos für die Challenge zu machen. Das war beim ersten Mal nicht in dieser Form der Fall. Damals bin ich nur live in der Gruppe gewesen und habe kein Video gepostet. 

Alex am Videoset im Selfie Jahresrückblick 2020
Am Videoset

Einige Videos für Socialmedia sind daraus auch noch entstanden. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, jede Woche ein Video für meine Socialmedia Plattformen zu drehen. Da ich dies aber nur geschafft habe indem ich bis spät in die Nacht gedreht habe und oft wirklich sehr unentspannt auf der Kamera rüber kam. Habe ich mich letztendlich dazu entschlossen, hier etwas zurück zu treten. 

Nach der ersten Challenge war für mich klar, dass ich meine Videos nicht so ohne weiteres machen möchte. Ich habe mir dafür viele Sachen besorgt. Größtes Problem war der fehlende neutrale Hintergrund. Ich hatte nicht vor die üblichen Hintergründe zu kaufen. So besorgte ich mir einen cremefarben und Positionierte noch eine schicke Blume neben mich. 

Video Aufbau
Provisorischer Videoaufbau

Die ersten Aufbauten waren sehr gewagt und provisorisch. ich musste mir sogar eine Liste machen um mir zu merken wie ich den Aufbau am Besten hinbekomme. Da ich das ganze leid würde, habe ich dann doch in gute Lichter und Stative investiert. Das geht jetzt nicht unbedingt schneller aber ich muss mir nicht alle Teile für das Provisorium zusammen suchen.

Es soll Auf jedenfall weiter Videocontent geben, weil es mir wirklich spass macht. Ausserdem hat mir die zweite Challenge mein Warum deutlich gemacht. Ich bin mein wichtigster Grund warum ich mich selbstständig gemacht habe.

Was Corona für Auswirkungen hatte

Meine Langzeit- Kundin hatte plötzlich keine Arbeit mehr, somit auch keine mehr für mich. Da ich erstmal mit dem Baby und Kleinkind beschäftigt war, machte ich mir da auch erstmal keine Gedanken. Denn mir war wohl bewusst, dass ich keine Zeit für neue Kunden haben würde. Da mein Baby aber sehr entspannt war, fing ich recht schnell an mich zu langweilen. 

Mit der Langeweile kamen die Ängste was denn nun sei, wenn ich dauerhaft keine Kunden bekommen sollte. Allerdings habe ich mich trotzdem dagegen entschieden aktiv Kundenakquise zu betreiben. Da ich davon überzeugt bin, dass die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt auf einen zu kommen.

Im sozialen Umfeld hat sich für mich wenig geändert. Ich kaufte nicht ein, da ich der volle Onlinemensch bin und wirklich nahezu alles online bestelle. Mit den Kindern blieben die Kontakte auf Kitamamas Gruppenbezogen eingeschränkt.

Unsere Kita hat die Kinder in kleiner Gruppen eingeteilt um mögliche Coronafälle eingrenzen zu können. Unserem Sohn hat das tatsächlich richtig gut getan, da er sich mit der ursprünglichen großen Gruppe schwer getan hat. 

Konnte ich das Wochenbett trotzdem genießen? 

Das war ja jetzt nicht mein erstes Wochenbett, aber zu dieser besonderen Zeit und noch dazu als selbstständige Mama schon. 

Die Haupt Angst war, ob ich das alles meistern konnte. Was wenn ich Kunden habe zum Zeitpunkt der Geburt. Kann ich die Arbeit weiter machen? Stoße ich auf Verständnis? Sage ich meinen Kunden überhaupt, dass ich ein Kind bekomme und eventuell wegfallen werde? Wie es der Zufall will kam Corona zum perfekten Zeitpunkt. Ich hatte eine feste Kundin die wie schon erwähnt dank Corona keine Aufträge mehr hatte somit auch keine Arbeit für mich. Eine kurzfristige Kundin, die ich aber durch meine flexible Einteilung wunderbar bearbeiten konnte.

Ich an meinem Schreibtisch

Die meiste Zeit verbrachte ich bis in die Nacht hinein am Laptop. Da ich mit Sichtbarkeit meine Kunden gewinnen wollte. Meine Socialmedia Plattform zur Kundengewinnung da am besten bespielen.

Der Kindergeburtstag

Mein Großer feierte dieses Jahr seinen vierten Geburtstag natürlich auch voll in der Corona Zeit. Wir hatten nur Kinder aus seiner Kita Gruppe eingeladen, davon hat uns eine Familie abgesagt und einer wurde leider krank. Wir haben jedem Familienmitglied die Wahl gelassen, ob sie kommen wollen oder nicht. 

Aufgrund unserer Wohnverhältnisse hat es sich ergeben, dass die ganzen alten Hasen im Wohnzimmer blieben und die Kids im Kinderzimmer spielten. So hatten wir ungeplant eine coronakonforme Trennung. 

Fand ich den Geburtstag gut? 

Kein bisschen. Mir waren es viel zu viele Leute ich hätte gut und gerne mit der Hälfte klar kommen können. Unser Sohn war schwer begeistert und sein Papa auch. Was ich dieses Jahr aber zum ersten Mal nicht getan habe, war mich mit einem aufwendigen Kuchen zu stressen. Denn das ging bisher jedes Jahr schief und hatte mich viel Zeit und Nerven gekostet.

Positionierung, Preise, eierlegende Wollmilchsau

Als virtuelle Assistentin biete ich  recht viel an. Den meisten fällt bei meinem Angebot der typische Bauchladen ein. Also habe ich mich dieses Jahr viel und lange mir meiner Positionierung, den Preisen und Angeboten beschäftigt. 

Ich hörte ständig ich brauche eine Spitze Positionierung und solle mich auf etwas Spezialisieren. Nun ist es aber so, dass ich ein sogenanntes Multitalent und eine Scannerin bin. Beim Gedanken nur ein und dasselbe anzubieten fühle ich mich schon eingeengt. 

Mit der Frage nach der Positionierung, habe ich mich logischerweise mit meinen Stärken und Fähigkeiten beschäftigt. Auch mit der Frage was ich kann und ob ich glaube das es nichts besonderes ist. 

Auch die Frage nach meiner Wunschkundin konnte ich endlich beantworten. Nach über einem Jahr sollte man seinen Kunden schon mal kennen. 😉 

Wie es der Zufall will, habe ich gleich auf zwei Socialmedia Plattformen Positionierungcoaches kennengelernt. Noch konnte ich keines der Angebote für mich nutzen, da ich nach wie vor gerne die Eierlegende Wollmilchsau bleiben möchte. 

Was ich aber dennoch gemacht habe meine Preise erhöht und von der Webseite genommen. Ich weiß noch nicht genau wohin ich möchte, arbeite aber weiter daran.

Mein Jahr in Zahlen

20 Jahre im Hauptjob

Dieses Jahr durfte ich noch mein 20jähriges in meinem Hauptjob feiern. Dort bin ich sozusagen groß geworden. Ich habe soviel gelernt zum Beispiel meinen Beruf als Einzelhandelskauffrau, so viele Menschen kennen und lieben gelernt. Ich vermisse so einiges jetzt wo ich in Elternzeit bin. Allerdings haben die Arbeitszeiten im Verkauf dazu geführt mich umzuorientieren und mich selbstständig zu machen. 

1 Jahr selbstständig 

Diese Jahr feierte ich mein erstes Jahr in der Selbstständigkeit. Ich hab so viele Menschen kennengelernt. Lustigerweise auf einer Socialmedia Plattform Kunden gewonnen, wo ich nie als Kundenmagnet in Betracht gezogen hatte. 

Ich habe noch mehr gelernt wie wichtig es ist, dass ich mich mehr um mich kümmere. Achtsamkeit in allen Bereichen praktizieren und noch mehr üben muss. Vor allem nicht alles auf einmal zu wollen.

Plötzlich tauchte überall “mein Logo” auf. Leider nicht meins sondern ein sehr ähnliches. Nach längerer Recherche fand ich auch heraus, dass die andere Firma dieses Logo geschützt hat, so dass ich mich nun daran machen darf mir ein neues Logo zu erstellen. Ich bin sogar schon auf Sozialen Netzwerken darauf angesprochen worden das ich doch sicher Kundin besagter Firma bin.

Kurse Kurse Kurse

Dank dem Lockdown gab es unglaublich viele Challenges und noch mehr Kurse die ich mitgemacht habe. Gefühlt war ich wirklich überall dabei. Die ersten Male habe ich leider schlecht getimed und vor allem die Optionen der Aufzeichnungen nicht in Betracht gezogen. 

Ab dem Moment wo ich die Aufzeichnungen und die schnelllauf Funktion genutzt habe, konnte ich auch endlich richtig Gas geben. 

So viele tolle Kurse gab es allein schon beim she-preneur Angebot. Daraus ergaben sich weiter Challenges, Kennenlerngespräche und auch Kongresse.

Auf udemy habe ich mir auch schon viele Kurse besorgt, die ich nach und nach durcharbeite. Die beziehen sich aber mehr auf das verbessern meiner Fähigkeiten. Inzwischen habe ich mir den Samstag als Schulungstag festgelegt.

Was habe ich daraus gelernt? 

Immer und immer wieder läuft alles auf dasselbe heraus, ich muss netter zu mir sein, mehr an mich und meine Fähigkeiten glauben und kann somit viel besser für mich meine Familie und  meine Kund*innen da sein. 

Schlafzimmer Umbau

Schlafzimmer Umbau
Schlafzimmer mit viel gold

Der Lockdown hat bei meinem Mann eine Art Lagerkoller ausgelöst. So hatte er die irrsinnige Idee, das Schlafzimmer umzubauen, zu Tapezieren und streichen. 

Ich hab nur widerwillig zugestimmt. Da das Zimmer aber eine Rundumerneuerung nötig hatte, war es keine schlechte Idee. 

Tapeziert wurde mit dem Schwiegervater zusammen. Ich war froh, dass ich nur für die Verpflegung zuständig war. 

Tatsächlich war das Ganze in zwei Tagen erledigt und hat wirklich gut geklappt. Hatte ich so nicht erwartet. Trotz der ausgefallenen Auswahl der Tapete und auch der Akzente und der Deko ist das Zimmer sehr schön geworden. Für die meisten ist es noch zu überladen. Da die anderen Räume noch voll gepackter sind, kann ich mich hier jetzt auch entspannen. 

Therapie

Dieses Jahr hat mir immer wieder gezeigt, dass ich mir wirklich Hilfe holen muss. Ich habe mir schon so viele Bücher, Kurse und Tipps geholt und versucht umzusetzen. Nichts davon hat geholfen. Ja ich weiß wie ich mit mir reden soll, ich weiß wie das ganze Mindset Gedöns funktioniert. Aber… es hat einfach nicht geklappt.

Die Erkenntnis das ich nicht alleine fähig bin mich zu verändern kam mir im Wochenbett. Ich merkte, dass ich so oft in einem Strudel aus Selbstzweifel und Schuldgefühlen feststeckte.

Die ständigen Kämpfe mit dem Großen und daraus resultierenden Streitereien mit meinem Mann, machten mir klar, dass es so nicht mehr weitergehen kann. So verbrachte ich meinen Geburtstag damit Therapeuten abzutelefonieren. 

Am nächsten Tag kam der erste Rückruf von einer Therapeutin persönlich. Wir machten einen Termin aus. Ich stieß bei einigen in meiner Familie auf kräftig Gegenwind. Dabei wollte ich mir und meiner Familie helfen. Ich weiß nicht warum es in unserer Gesellschaft so schlecht angesehen wird, sich professionelle Hilfe zu holen.

Die ersten Stunden waren merkwürdiges Beschnuppern und oft fragte ich mich trotzdem, was ich da denn überhaupt sollte. Aber es ist leider völlig klar, dass in meiner Vergangenheit an soviel gefehlt hat und das muss aufgearbeitet werden.

Ich habe ein sehr verzerrtes Selbstbild und teilweise merkwürdige Sichtweisen. Da tut es wirklich gut jemanden zu haben, der einem das aufzeigen kann. Alles in allem bin ich wirklich froh diesen Schritt gegangen zu sein. 

10 jähriges 

Dieses Jahr feierten mein Mann und ich unser zehnjähriges. Verheiratet sind wir erst drei Jahre aber zusammen schon zehn Jahre. Kinder zusammen zu haben war ein tiefer Einschnitt in unsere Beziehung. Wir haben oft unterschiedliche Sichtweisen durch unsere unterschiedlichen Arten wie wir aufgewachsen sind. Er hat gefühlt in Fülle gelebt  und ich immer im Mangel.

Hochzeitsstrauß

So trafen also der Materialist und der Minimalist aufeinander. Ursprünglich hatte uns die liebe zu Filmen und der Konsolenspiele verbunden. Als introvertierte mit einem extrovertierten zusammen zu sein und sich gegenseitig nicht wirklich verstehen ist eine große Herausforderung. 

Noch eine Socialmedia Plattform 

Im Mai bin ich dann tatsächlich auf die Schappsidee gekommen zusätzlich zu Facebook und LinkedIn jetzt auch noch auf Instagram einen Account zu eröffnen. Ich habe schon einen privaten Mamablog Account der sehr zeitintensiv ist. 

Jetzt noch auf die Idee zu kommen, das ganze auf Instagram mit Business fortzusetzen, war zum Scheitern verurteilt. 

Aber… ich habe innerhalb kürzester Zeit so viele tolle neue Leute kennengelernt. Sehr viel hilfreichen Input gewonnen den ich nun auch auf den anderen Plattformen umsetzen kann. So das ich erstmal dabei bleibe und das ganze als Spielwiese ansehen kann. Hier kann ich die Videoskills verbessern und auch schauen welcher Content gut ankommt.

Content Plan

Nachdem ich den Entschluss gefasst habe, durch Sichtbarkeit Kunden zu gewinnen musste natürlich Content auf die Socialmedia Plattformen. Ich hatte fast täglich den klassiker: “Oh nein ich muss noch was posten ”Mist ich weiß nicht was ich posten soll” ”Blogartikel muss ich auch noch machen”.

Ich startete damit, dass ich Ideen in mein Trelloboard sammelte. Anschließend überlegte ich was meine Kunden wissen wollen. Dann sollten die Inhalte irgendwie sortiert werden und auch erstellt und sinnig geplant werden.

Ich schrieb gefühlt in drei verschiedenen Tools. Mit dem klassischen Redaktionsplan in Excelansicht fing ich nix an. Da ich zu 90% alles auf dem Handy bearbeite, war die Tabelle zu unübersichtlich. 

Die Gamechanger kamen durch Heike von Wortcreaktion und Marlis Schorsch von Marlismacht sichtbar. Heike hat in ihrer Content Challenge mir die Augen geöffnet. Ich kann mit einem großen Blogbeitrag oder Videos und Podcastfolgen, viele kleine Content Happen für Socialmedia kreieren. Und Marlis mit ihrem Socialmedia Kalender in dem auch ein Trello Board enthalten ist. Das gab mir den Anreiz wie ich mein Socialmedia Board erstellen und gestalten kann. 

Für nächstes Jahr bin ich noch besser ausgerüstet, denn ich habe dieses Jahr einen Content planer von Heike von @wortkreation gewonnen. Ich bin immer noch total geplättet das ich das erste Mal in meinem Leben etwas gewonnen habe. Ich freue mich total darauf den dann einzusetzen.

Content planer 2021
Content Planer 2021

Doch ein Büro 

Als ich im Juni letztes Jahr gestartet bin war klar ich brauche mein Laptop und mein Handy um arbeiten zu können. Nach langem hin und her und dem Schlafzimmer Umbau war dann allerdings klar, ich brauche doch einen Schreibtisch an dem ich alle meine Sachen aufbewahren kann. 

So ging wie immer die große Suche los. Letztendlich habe ich mich für einen Tisch mit Rollen entschieden, um flexibel zu bleiben. Den ein eigenes Büro habe ich leider nicht. So steht der Tisch im Wohnzimmer, wenn also mein Mann einen Film schaut und ich aber arbeiten möchte schiebe ich meine Tisch einfach raus. 

Jahresrückblick 2020: Entschleunigung für Anfänger
Schreibtisch

Die größte Hürde war der Stuhl. Ich hatte gehofft meinen Massagestuhl umbauen zu können mit Rollen, aber davon hatte mir meine Schwester abgeraten. Schließlich habe ich mich für den Pezziball entschieden, weil ich da einfach nicht so steif sitze und mir der Rücken nicht so weh tut. 

Es hat bei mir auch tatsächlich eine andere Wirkung, wenn ich an den Schreibtisch sitze fokussiere ich mich anders und bin bei der Arbeit. 

Lockdown die Zweite

Zum Ende des Jahres gab es dann den zweiten Lockdown. Die Kita hätte sowieso nur noch ein paar Tage geöffnet und ich hatte mich schon auf die Ferien eingestellt. Mein Mann war auch gleich mit zu Hause, was das Ganze etwas vereinfacht hat. Allerdings haben wir wie im Frühjahr, das Problem das unser Großer immer etwas spinnt wie sonst.

Jahresrückblick 2020: Entschleunigung für Anfänger

Ein bisschen Schnee gab’s tatsächlich auch noch, denn wie bei unserer ersten Schlittebfahrt genießen wollten. Der Große ist einmal gefahren und meinte anschließend, dass es ihm zu schnell ist und der Kleine hat durchgehend geheult.

Meine learnings aus 2020

Ich mit Strähnchenhaube

Egal wieviel ich lerne wenn ich nicht ins Tun komme, bringt die ganze Lernerei nichts. 

Ich habe gelernt, dass ich alles lernen kann wenn ich will. Unter anderem habe ich gelernt mir selbst die Haare zu schneiden und zu färben. 

Das ich komplett selbst für mein Wohlbefinden verantwortlich bin. 

Ich muss noch mein inneres Kind heilen. 

Perfektionismus ist niemals von Vorteil

Kleine Schritte, kleine Schritte,

Was wartet 2021 auf mich?

  • Neues Logo, 
  • neue Farben, 
  • Produkte 
  • Mehr Achtsamkeit
  • Mehr Bauchgefühl
  • Achtsamkeit

Vielen Dank an Judith von Sympatexter die mich mit ihrer Jahresrückblogchallenge ermutigt hat diesen Beitrag zu schreiben.

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